#184 - Öffentliche Projekte am Puls der Zeit?! Wie Accenture mit Code & KI den Bund digitalisiert

Shownotes

Moderne Software, souveräne KI und agile Entwicklung beim Bund? Wie das im Projektalltag aussieht und welche Consulting-Klischees dabei auf der Strecke bleiben, erzählen uns Petrit, kurz Pet, und Nicole von Accenture.

Pet ist als Business Analyst die Schnittstelle zwischen Kundenwünschen und technischer Umsetzung. Sein Weg führte ihn vom Grafikdesign über UX bis zur Softwareentwicklung. Nicole hat Informatik studiert und gibt als Backend-Entwicklerin und Tech-Lead Einblicke in die technische Seite eines großen öffentlichen IT-Projekts.

Gemeinsam sprechen sie darüber, wie aus unterschiedlichsten Anforderungen ein gemeinsames System entsteht, warum selbst kleine Kundenwünsche große technische Folgen haben können und wie Microservices, Kafka und Reactive Programming dabei helfen. Außerdem geht es um hohe Sicherheitsanforderungen und die Frage, wie sich selbst gehostete KI auch für sensible Projekte nutzen lässt.

Auch der Arbeitsalltag kommt nicht zu kurz: Wie funktionieren Zusammenarbeit, Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung in einem globalen Unternehmen? Nicole und Pet erzählen von flexiblen Arbeitszeiten, fachlichem Austausch und einem Team, in dem auch unter Druck noch Platz für Humor bleibt.

Natürlich darf auch diesmal die legendäre Pizzafrage nicht fehlen. Also: Kopfhörer auf und viel Spaß mit der neuen Folge des ITCS Pizzatime Tech Podcasts!

Nicole auf LinkedIn: Nicole Schiel - Accenture DACH | LinkedIn
Petrit auf Linkedin: Petrit Ismajli bei Accenture

Empfehlungen des Tages

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Der Hintergrund des Covers wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:04: Wenn ich den Leuten erzähle, hey!

00:00:05: Ich bin hier auf dem öffentlichen Projekt und wir benutzen ganz viel KI.

00:00:08: Sind die erst mal so: Was?

00:00:09: Okay, macht ihr?

00:00:11: Unsere Arbeit hat Auswirkungen auf echte Menschen im ganzen Land und das hören wir, das sehen wir.

00:00:17: Wir sprechen mit diesen Leuten, also wir sehen unsere eigenen Ergebnisse.

00:00:21: Das, woran wir jetzt arbeiten, bietet Mehrwert für alle.

00:00:27: Hi und

00:00:32: herzlich willkommen zurück zum ITCS Pizzatime Tech Podcast.

00:00:36: Ich habe hier zwei wundervolle Menschen mit mir im Studio, und zwar Pet und Nicole von Accenture.

00:00:42: Ihr könnt gerne erst mal was erzählen, wer seid ihr so … Was macht ihr so?

00:00:46: Nicole, willst du

00:00:47: anfangen?

00:00:52: Ja, gerne!

00:01:05: Eigentlich nur in öffentlichen Projekten.

00:01:07: Privat tanze ich gerne.

00:01:09: Vor allen Dingen in der Faschingsgarde und hab zwei Kinder, die schon in der Schule sind.

00:01:16: Dementsprechend habe ich da auch nie Langeweile.

00:01:18: Das glaub’ ich. Und der 11.11. ist bald, also … Da geht’s dann schon los!

00:01:22: Pet wie sieht es bei dir aus?

00:01:23: Hi, ich bin der Petrit.

00:01:25: Die meisten nennen mich Pet.

00:01:26: Ich bin seit zwei Jahren bei Accenture, war davor in einer kleineren Consultingfirma, bin dann gewechselt zur Accenture was ein bisschen größerer Laden ist, macht's super Spaß.

00:01:35: Ich bin wie Nicole auch in einem öffentlichen Projekt seither und privat, was mach ich privat?

00:01:41: Ich bin Vater geworden, Ende letzten Jahres, hab jetzt gerade eine Elternzeit hinter mir.

00:01:46: Fünf Wochen einmal komplett raus aus allem und nur Zeit mit der Tochter verbringen war ne wunderschöne Zeit und hat Spaß gemacht!

00:01:53: Und genau, ich freu mich jetzt auf den Podcast mit dir.

00:01:56: Sehr schön.

00:01:57: Jetzt kommen wir aber erstmal zur absolut wichtigsten Frage dieses Podcasts und zwar … Was ist denn jeweils eure Lieblingspizza?

00:02:04: Genau, meine Lieblingspizza ist Schinken, Pilze und Ei tatsächlich.

00:02:11: Fun Fact dazu!

00:02:12: Ich mochte eigentlich nie Pilze, also von zu Hause aus gar nicht und irgendwie so.

00:02:17: Vor drei, vier Jahren habe ich dann einfach Pilze für mich entdeckt und seitdem könnte ich eigentlich zu allen Gerichten Pilze essen.

00:02:23: Das ist immer faszinierend.

00:02:24: Deswegen versuche ich es immer wieder mit Oliven, aber der Punkt ist noch nicht gekommen. Bei dir, Pet?

00:02:30: Bevor ich antworte noch eine Frage Nicole.

00:02:32: Welche Art von Pizza?

00:02:34: Oh, am liebsten natürlich mit dickem Boden.

00:02:38: Also American Style auch gerne … mit Käse im Rand oder so.

00:02:43: Käse im Rand, sehr gut!

00:02:45: Okay extrem.

00:02:46: Die Antwort ist einfach extrem.

00:02:47: Ja extrem dick

00:02:49: und

00:02:49: extrem.

00:02:49: Wenn schon Pizza dann richtig?

00:02:53: Bei mir ist es tatsächlich Salami und Oliven.

00:02:55: Das ist mein Alltime-Classic schon immer gewesen.

00:02:59: Genau wenn wir essen gehen mit meiner Frau dann Ich weiß sie, ich muss nicht gucken.

00:03:03: Weil ich bestell dann standardmäßig Salami und Oliven, egal wo auf der Welt ich bin.

00:03:07: Und neapolitanisch seit ich in Neapel war, muss ich sagen … Das hat mir sehr gut gefallen!

00:03:12: Ich glaub

00:03:12: die Frage hatten wir tatsächlich noch nie, dass jemand gefragt hat, welche Art von Pizza, aber eigentlich ist eine gute Frage!

00:03:18: Da sind sehr starke Meinungen auch in dieser Welt!

00:03:22: Richtig

00:03:22: genau!

00:03:23: Wir kommen jetzt mal wieder ein bisschen näher.

00:03:25: Überhaupt zu dem, worüber wir hier eigentlich sprechen. Und zwar Accenture und generell eure Projekte.

00:03:31: Was ihr so bei Accenture macht?

00:03:33: Du hattest es schon angedeutet, Pet!

00:03:35: Wie ihr jeweils zu Accenture gekommen seid … und was ihr vorher gemacht habt und wie ihr jetzt da seid, wo ihr jetzt seid.

00:03:42: Ja sehr gerne.

00:03:43: Ich habe eine interessante Story.

00:03:44: Ich gehe nicht auf schulische Bildungen und Zertifizierungen ein, sondern ich erzähle einfach mal eine kleine Geschichte.

00:03:50: Und zwar hab’ ich vor – ich überschlag’ jetzt einfach mal – fünfzehn, sechzehn, siebzehn Jahren im Bereich Grafikdesign angefangen.

00:03:57: Und bin heute als Consulting, als Business Analyst bei Accenture tätig.

00:04:00: Wie kommt man da hin und wie ist diese Reise?

00:04:03: Na ja relativ einfach!

00:04:04: Früher habe ich viel mit Photoshop, InDesign und so weiter gearbeitet, Grafiken gemacht, irgendwelche Flyer, Broschüren für große Unternehmen in Deutschland … und die Druckbranche ist halt ein spezielles Gebiet.

00:04:15: Und dann hab' ich immer wieder … Ich hab' in meiner Karriere immer wieder geschaut, wie komme ich voran?

00:04:19: Und was gibt's noch

00:04:21: mehr?!

00:04:21: Und so bin ich langsam in die digitale Welt gerutscht.

00:04:24: Also, designen und entwerfen kann man auch im digitalen Bereich … dann ging es irgendwann Richtung UI-Komponenten, also Interfaces designen.

00:04:32: Ich habe mich da halt immer weitergebildet und Dinge gelernt und irgendwann war mir das Design nicht mehr genug.

00:04:38: Mich hat immer mehr interessiert was steckt dahinter?

00:04:41: Und warum mache ich das so wie ich es mache?

00:04:43: Wer bedient das am Ende?

00:04:44: Wie komme ich eigentlich dazu jetzt?

00:04:46: Ich sage mal ganz plump, den Button rechts unten zu platzieren und blau zu machen.

00:04:51: Was ist der Entscheidungsprozess dahinter?

00:04:53: Und bin dann so in UX gerutscht, und UX ist dann schon mehr gar nicht mehr das Design sondern einfach diese Interaktion zwischen Mensch und Computer.

00:05:02: So bin ich immer mehr reingeraten zu verstehen … was möchte der Benutzer?

00:05:07: Und dann auch so langsam in diese Richtung.

00:05:09: Was möchte eigentlich das Business?

00:05:10: Was ist der Geschäftsgrund für die Applikation, für die Software oder was auch immer, was da gerade gemacht wird.

00:05:15: Und es hat mich immer mehr interessiert, und so bin ich immer tiefer rein, um zu verstehen, wer möchte das und warum möchte er das genau.

00:05:22: Jetzt bin ich quasi Business Analyst und kümmer mich um die Anforderungen, die in eine Software fließen.

00:05:29: - Das heißt, dass es quasi auch ein bisschen psychologische Arbeit in einer gewissen Form, weil natürlich schon, weswegen man welche Farben wählt und weswegen … - Genau. - Interessant, das hat verschiedene Komponenten dann.

00:05:39: Genau UX ist so ein kleiner psychologischer Teil behaupte ich jetzt mal genau wo man einfach auch versteht oder verstehen muss wer sitzt dahinter?

00:05:49: In welchem Kontext benutzt er dieses … Ich sage jetzt einfach mal Programm.

00:05:54: Wenn man das nicht weiß, kann man kein Programm entwickeln. Kann man machen, aber dann kann es halt vom Kunden oder vom Endbenutzer nicht akzeptiert werden.

00:06:02: Ja,

00:06:03: Nicole bei dir?

00:06:05: Ich hab tatsächlich klassisch Informatik studiert und habe mich während meinem Studium auch sehr aktiv umgeschaut und tatsächlich mit Accenture schon auf Firmenkontaktmessen Kontakt gehabt und mich dann aktiv dagegen entschieden weil ich mir dachte ah, Consulting die ganze Zeit beim Kunden irgendwie viel Reisetätigkeit weiß ich nicht, wäre nichts so meins.

00:06:32: Hab mich dann auch gar nicht näher mit Accenture befasst hab dann nach meinem Studium in einer Maschinenbaufirma im Projektmanagement angefangen die so von der Firmenstruktur ganz konträr zu Accenture steht und gemerkt okay das liegt mir nicht.

00:06:51: Und bin dann durch Zufall darauf gestoßen, dass in Kaiserslautern das CTS aufgemacht hat von Accenture.

00:06:59: Wozu auch schon vor Corona-Zeiten quasi beworben wurde, dass viel Homeoffice gemacht wird, dass da ein bisschen mehr Entwicklung auch im Vordergrund steht Nicht so viel Strategy und Consulting, sondern eben die Entwicklung.

00:07:18: Dass wir wirklich Projekte von Anfang bis Ende begleiten.

00:07:22: Und dann fand ich das ganz spannend und hab mich da beworben und war eigentlich überrascht, glaube ich, am ersten Tag, dass die Firma so groß ist.

00:07:32: Ich habe das nicht so ganz bedacht!

00:07:36: Und muss aber sagen ich finde es richtig geil weil man hat irgendwie auch für alles was.

00:07:41: Also wenn ich irgendwie in irgendeinem Bereich rein möchte, wenn ich irgendwo mal mitmachen möchte.

00:07:48: Man hat so viele Kontakte.

00:07:49: Ich könnte theoretisch alle Kollegen auch aus der USA oder sonst irgendwo anschreiben und sagen so: Hey, wie sieht’s denn bei euch aus?

00:07:58: Kann mich da vielleicht in irgendeinem Bereich jemand unterstützen.

00:08:00: Kann ich da was mitmachen?

00:08:02: Und das hätte ich eigentlich gar nicht gedacht.

00:08:08: Das heißt, ihr räumt auch so ein bisschen vielleicht mit Vorurteilen die du selbst hattest auf und zeigt mal.

00:08:13: Es geht auch anders!

00:08:15: Und es kann auch anders sein.

00:08:17: Sehr spannend.

00:08:17: Pet bei dir ist das ja so … Du bist so'n bisschen die Schnittstelle für verschiedenste Bereiche oder verschiedene Problematiken.

00:08:24: Willst du mal genauer drauf eingehen was du denn in deiner Arbeit kombinierst?

00:08:30: Was das für dich so spannend

00:08:32: macht?!

00:08:33: Ja, sehr gerne.

00:08:34: Wir gehen mal noch nicht aufs Projekt ein, sondern ich erzähle einfach erst einmal ein bisschen von mir.

00:08:38: Genau, als Business Analyst ist es im Prinzip meine Aufgabe, fachliche Anforderungen und Bedürfnisse zu unterstützen, diese in eine Entwicklung zu bringen, also in Software umzuwandeln.

00:08:51: Da bin ich die Schnittstelle.

00:08:52: - Ich sage immer gerne, Nicole als Entwicklerin, sie kann entwickeln, was sie möchte. - Was du ihr sagst.

00:08:58: Aber die Frage ist immer: Zielt das auf das Geschäftsziel ein?

00:09:03: Sie muss ja verstehen, am Ende als Entwicklerin schreibt sie Code und das Artefakt, was sie liefert: Zahlt das auf das Geschäftsziel ein?

00:09:11: Und ist es das was der Kunde möchte?

00:09:13: Und ich bin quasi die schützende Front von Nicole, damit sie sich nicht mit dem Kunden auseinanderschlagen muss.

00:09:20: Mach' ich das!

00:09:22: Ich stelle mich quasi vor sie oder auch vor einem Team von Leuten und setze mich im Prinzip ganz viel damit auseinander.

00:09:29: Also was sind die Geschäftsgründe?

00:09:31: Was ist die Anforderung vom Kunden?

00:09:33: Ich nehme das Ganze auf, ich priorisiere das Ganze, ich dokumentiere das Ganze … und es kommt bei mir in einen großen Trichter oben rein Und unten tröpfeln dann Aufgaben für Nicole raus.

00:09:46: Tröpfen, tropft, manchmal fließt es auch!

00:09:50: Aber im Endeffekt geht's darum die Anforderung vom Kunden am Ende in ein Softwareprodukt umzuwandeln und dafür braucht das mehrere Leute.

00:09:58: Ein Entwickler kann das wahrscheinlich auch?

00:10:01: Aber wenn man da dedizierte Stellen im Prinzip aufbaut, der eine kümmert sich quasi um das Theoretische, hilft das Ganze in Anforderungen einzukippen, und dass am Ende bei Nicole als Entwicklerin, oder ich benutze jetzt Nicole als Beispiel, weil sie da ist.

00:10:16: Wir sind natürlich ein Team von Leuten, aber da müssen am Ende Aufgaben rausspringen, die sie umzusetzen haben.

00:10:21: Natürlich schreibt sie dann nicht einfach nur plump Code. Wir sprechen natürlich in vielen großen Runden miteinander und auch unter anderem mit den Kunden zusammen.

00:10:30: Und Nicole ist natürlich auch in einer leitenden Rolle, wo sie auch mit dem Kunden spricht.

00:10:36: Aber genau am Ende muss die natürlich auch verstehen worum es geht und was sie da entwickelt und warum sie es entwickelt.

00:10:44: Es klingt sehr hilfreich.

00:10:47: Gerade zu wissen, dass Nicole dann in dem Fall oder eben deine Kolleg*Innen schon einen relativ straighten Plan bekommen und wissen: Okay, ich weiß, was wir tun und wohin es geht.

00:10:57: Und gerade als Person die auch schon im Grafikdesign gearbeitet hat kriegt man da ja sehr häufig eine sehr unklare Aufgabe.

00:11:05: Die ist: „Mach das mal schön.“

00:11:06: Und dann ist die Frage wie?

00:11:08: Und was?

00:11:09: Und der Gedanke dann eine sehr klare … Struktur zu bekommen und zu wissen, okay ich muss das explizit machen.

00:11:15: Und so stelle ich mir sehr hilfreich vor … und auch für dich wahrscheinlich satisfying, zu wissen

00:11:19: ja

00:11:19: es funktioniert und alles läuft!

00:11:21: Wenn wir bei dem Beispiel bleiben du sagst mach das mal schön sagt der Kunde.

00:11:25: Und dann sag – jetzt stell dir vor, du sagst Nicole als Entwicklerin: „Mach das mal schön.“

00:11:29: Jetzt komme ich dazwischen und stelle die Frage: Was ist denn schön für dich?

00:11:32: Weil Nicole hat ein anderes Verständnis von schön, als du als Kunde vielleicht das Verständnis von schön hast.

00:11:38: Und da komme ich ins Spiel.

00:11:39: Das herauszukitzeln!

00:11:40: Dann kannst du sagen zum Beispiel: Schön bedeutet für die Farben X, Y und nicht Z.

00:11:46: Früher ja im Bereich UI usw.

00:11:49: waren es noch Farben heute sind andere Themen.

00:11:50: Aber genau also die kritischen Fragen stellen manchmal weiß der Kunde selber auch nicht was er nicht weiß oder wo er sich noch Informationen einholen muss oder mit anderen Stakeholder, mit anderen Mitspielern sprechen muss, weil also es sind ja nicht nur von einer Person Anforderung sondern ich sag mal ein großes Netzwerk.

00:12:09: Das Projekt, bei dem wir sind – jetzt kommen wir so langsam in die Richtung – ist ein sehr großes Projekt und da gibt es ganz viele Leute, die Dinge haben wollen.

00:12:17: Und das ganze muss man irgendwie ja.

00:12:21: Ja, genau, also man muss gucken: Wie kommt man von fünfzig Anforderungen auf eine, die wichtig ist?

00:12:27: Welche von den fünfzig muss als nächstes dran?

00:12:30: Welche sind überhaupt wichtig?

00:12:31: Welche kann man hinten anstellen?

00:12:32: Welche sind nur ähnlich, aber aus unterschiedlichen Perspektiven, und also meine Arbeit ist im Prinzip, ja, Organisation, Struktur, Prio, mit Leuten sprechen. Und im Prinzip da auch einfach die, wie soll ich sagen, die Stakeholder, die Mitspieler alle auf den Zehenspitzen halten, weil jeder möchte etwas und wir müssen allen gerecht werden.

00:12:54: Und die Kür ist es im Prinzip, genau da immer das Richtige zu entwickeln zur richtigen Zeit.

00:13:01: Nicole, du hast ja gesagt, du hast schon gleich im technischen Bereich angefangen, hast ja schon gleich Informatik studiert.

00:13:07: Willst du so ein bisschen erzählen?

00:13:08: Gerade als Woman in Tech ist natürlich auch immer ein interessantes Thema.

00:13:12: Wie bist du dazu gekommen?

00:13:13: Was hat dich da so fasziniert und was ist vielleicht auch das was dich jetzt noch weiterhin da drin hält und motiviert?

00:13:19: Ja, man merkt das immer wieder.

00:13:21: Dass der Männeranteil natürlich ein bisschen höher ist im Tech-Bereich also im Studium war das sehr deutlich zu merken.

00:13:28: Gerade bei Accenture gleicht sich’s dann doch aus und natürlich sind traditionell auch da extrovertierte Rollen oder kundenbezogene Rollen dann doch eher weiblich besetzt und die Techies eher mit Männern.

00:13:44: Aber man merkte auch dass es gar keinen Problem ist, dass man ernst genommen wird.

00:13:50: Dass man sich nicht rechtfertigen muss, warum … Also ich bin ja auch in der Lead-Position im Tech-Bereich.

00:13:56: Dass sich da nicht jemand sagt was sagt denn dein Chef dazu?

00:14:01: Sondern meine Meinung ernst genommen wird, ich genauso an den Diskussionen teilhaben kann, sie führen kann wie meine männlichen Kollegen auch. Das finde ich super wichtig, weil ich finde, das lenkt einfach nur von der Leistung ab, wenn es andersrum ist.

00:14:19: Was mich an der Technik so fasziniert, also ich habe schon immer ein Faible für Zahlen, Logik, Mustererkennung auch und hab’ mich da einfach schon immer sehr viel interessiert.

00:14:33: Und ich sag mal, am Ende wirklich als Entwickler, wenn ich so’n super Kollegen hab wie Petrit, kommt am Ende

00:14:41: Einsen und Nullen bei mir an, von daher kann ich alles entwickeln in Anführungszeichen.

00:14:47: Natürlich ist man jetzt als Lead auch mehr in der Verantwortung, diese fachlichen Anforderungen dann auch in was Technisches umzusetzen.

00:14:55: Weil natürlich weiß der Kunde … Er weiß ja schon nicht was er genau will.

00:14:59: Er weiß natürlich auch nicht, was er denn technisch da die beste Lösung dafür ist.

00:15:03: Da muss man natürlich auch immer diese fachlichen Anforderungen noch mal technisch … bewerten und sagen: Okay, was ist denn möglich?

00:15:12: Was wäre dann aus unserer Sicht auch die richtige Wahl als Technik zu nutzen.

00:15:19: Ihr habt gerade schon die ganze Zeit ein gewisses Projekt angeteasert und wollt ihr mal ein bisschen genauer da reingehen und sagen was ist in dieses Projekt woran arbeitet ihr?

00:15:30: Und natürlich auch besonders was sind jeweils eure Rollen in diesem Projekt?

00:15:34: Genau gerne!

00:15:35: Wir sind im Bereich Defence & Public Security.

00:15:37: Das ist unser großer, übergeordneter Bereich in dem wir bei Accenture sind und in diesem Rahmen bewegt sich natürlich auch unser Projekt.

00:15:45: Wir sind einem großen Projekt im Bund unterwegs wo es ganz viele Mitspieler gibt.

00:15:51: Ich habe vorher Stakeholder gesagt, ich sage jetzt einfach der Einfachheit halber immer Mitspieler.

00:15:56: Es ist ein zentrales System was im Bund entwickelt wird wo viele davon profitieren.

00:16:02: Das war eine Erkenntnis aus Analysen von vor vielen, vielen Jahren wo man gesagt hat wir sehen ja Potenzial der Verbesserung in der IT-Infrastruktur und genau da hat man sich Accenture ausgewählt als Generalunternehmer die das Ganze verwalten.

00:16:19: Und im Prinzip auch treiben.

00:16:20: Es sind auch unter anderem andere Firmen beteiligt.

00:16:23: Aber Accenture ist eigentlich der Haupt-, wie kann man sagen Der Hauptplayer, der das Ganze vorantreibt.

00:16:33: Zusammen mit dem Kunden natürlich, welcher wie ich sage jetzt einfach mal übergeordnet der Bund ist.

00:16:39: Und genau es ist ein großes Projekt.

00:16:41: Das geht viele Jahre, da sind sehr viele Leute daran beteiligt und das ist auch eine große Herausforderung für uns.

00:16:48: Also … Wir beschreiben das hier so einfach es geht, dass man auch gut folgen kann.

00:16:53: Aber in der Sache ist es dann doch sehr kompliziert und sehr groß und sehr

00:16:57: umfangreich.

00:16:58: Und vor allem wahrscheinlich auch sehr detailorientiert – in dem Sinne, dass das ja alles funktionieren muss!

00:17:04: Dadurch, dass es eine sicherheitskritische Situation ist und so eine große, ist es wahrscheinlich noch wichtiger als sowieso schon da wirklich auf jedes kleine Detail zu achten?

00:17:14: Richtig genau.

00:17:15: Auch die Technik muss durch viele Gremien durch und muss an vielen Händen abgesichert werden.

00:17:20: Und da werden auch vom Kunden eben gewisse Gremien gestellt, die dann sicherstellen dass diese Sicherheitsstandards auch eingehalten werden.

00:17:28: Grundsätzlich lässt sich sagen das ist halt ein zentrales Datenverwaltungssystem Das am Ende aufgebaut sein soll weil momentan quasi die Daten bei jedem irgendwo liegen.

00:17:44: Und wie man das so kennt, wenn ich was aufschreibe sieht es vielleicht strukturell auch anders aus.

00:17:49: Wenn du das jetzt aufschreibst oder Petrit das aufschreibt, dementsprechend sind natürlich die Datenstrukturen überall anders.

00:17:57: Das heißt die erste Herausforderung war natürlich auch erstmal eine Grundlage zu schaffen eine gemeinsame Datenstruktur nach der wir dann die Daten überhaupt speichern können.

00:18:08: Und das sind alles so Sachen die gehen.

00:18:11: Ich finde, da geht Accenture auch wahnsinnig gut in der Beratung vor.

00:18:14: Dass man sagt, das ist nicht: Hier, wir suchen jetzt genau die beste Lösung und dann warten wir, bis wir sie haben, und dann fangen wir an und setzen irgendwas um. Sondern wir starten mit so einem Grundsatz. So, darauf – das ist unsere Basis.

00:18:30: Darauf können wir uns mal alle einigen Dann fangen wir damit an Und gehen dann weiter gehen auch sehr auf unseren Kunden an der Stelle ein, dass wir eben versuchen da auch Übergänge zu schaffen von Altsystemen.

00:18:45: Wir also gerade in unserem Team sehen wir uns tatsächlich auch quasi als Schnittstelle zu den Altsystemen verantwortlich dafür, dass die Daten überhaupt in unser System reinkommen können.

00:18:59: Und ja, dann gibt es einfach viele Lösungen, die, ich sage mal, so 08/15-Programm, ohne Namen zu nennen, die für die Verwaltung vielleicht nicht funktionieren würde.

00:19:16: Dass man da einfach nicht drauf packen kann sondern man muss eben da Anpassung machen, man muss Zwischenwege finden.

00:19:24: Das ist wie, wenn ich jetzt sagen würde, ich würde hier gern die Autobahn – oder die Straßen sollen jetzt nicht mehr grau, sondern alle lila sein. Dann kann ich die auch nicht alle gleichzeitig lila färben, sondern dann kann halt keiner mehr von A nach B fahren.

00:19:38: Ich muss ja irgendwie da mal Teilstrecken machen, muss das koordinieren … Genau.

00:19:45: Also das ist am Ende euer Projekt alle Straßen lila zu machen?

00:19:48: Ja.

00:19:49: Jetzt

00:19:49: haben wir es gesagt.

00:19:51: Verdammt!

00:19:51: Accenture

00:19:53: macht alle Straßen lila.

00:19:54: Das ist

00:19:54: ein super Slogan.

00:19:55: Das sind unsere

00:19:56: Firmenfarbe.

00:19:58: Ich find das generell tatsächlich super faszinierend, weil ich da wirklich so noch nie drüber nachgedacht habe eben dass natürlich jeder Daten anders handhabt anders einspeichert und anders sortiert.

00:20:09: Und da erst mal einen gemeinsamen Nenner zu finden, stelle ich mir herausfordernd vor

00:20:14: um es

00:20:15: vorsichtig auszudrücken.

00:20:17: Man kann ganz einfaches Beispiel machen du hast ein Formular wo du Kundendaten abspeicherst … Ich habe ein Formular wo ich Kundendaten abspeichere.

00:20:25: Also das ist wirklich sehr high level.

00:20:27: Du trägst bei dir in der ersten Zeile ein Vorname, Nachname.

00:20:31: So, jetzt habe ich aber einen Extrafeld für Vorname und einen extra Feld für Nachname.

00:20:35: Jetzt sagen wir naja, wir müssen unsere Systeme konsolidieren und wir machen ein zentrales System.

00:20:40: So!

00:20:41: Jetzt will ich meine Daten mit deinem abgleichen.

00:20:43: Heute mit der KI ist das wahrscheinlich einfacher?

00:20:45: Aber grundsätzlich haben wir einfach einen unterschiedlichen Aufbau unserer Systeme die nicht miteinander kompatibel sind.

00:20:51: Wie gehen sie in dieses zentrale System?

00:20:53: Also braucht man eine zentrale Struktur an die sich jetzt alle halten müssen und da gibt es natürlich sehr große Herausforderungen, ich erfinde jetzt mal ein Beispiel was das vielleicht greifbarer macht.

00:21:07: Wir haben ganz viele Autohersteller in Deutschland und wir sagen jetzt Analysen haben ergeben.

00:21:13: Ist es sowohl für die Autobauer als auch für die Kunden besser wenn es eine zentrale Verkaufsplattform gibt.

00:21:20: An die müssen sich jetzt alle Autohersteller, Autobauer wenden beziehungsweise die muss genutzt werden.

00:21:24: Sie müssen all ihre Daten dort einpflegen und alle Kunden haben am Ende ein zentrales System wo man Auto kaufen kann egal ob ich Marke A oder Marke B kaufen will.

00:21:33: So das ist beschlossene Sache vom Bund und alle Autobauern müssen es umsetzen.

00:21:37: Jetzt entwickeln wir das ganze.

00:21:39: Es kommt natürlich jeder Autohersteller zu uns und sagt naja aber dieses eine Feature das hatte ich schon immer so Das muss auf jeden Fall mit drin sein.

00:21:47: Dann kommt der Autobauer B und sagt Na ja Also ist ja schön und gut, aber das was der von A will, das brauche ich bei B nicht.

00:21:53: Ich mache es komplett anders.

00:21:56: Aber wir entwickeln zentrale Systeme also müssen wir allen gerecht werden weil alle haben unterschiedliche Ziele.

00:22:02: Alle haben unterschiedlichen Ausgangspunkte auch.

00:22:04: Der eine ist schon viel weiter in sein System, der andere hat etwas komplett anderes.

00:22:09: Alle nutzen ihre proprietären Systeme, unterschiedliche Datenbanken, unterschiedlich Entwicklungsumgebungen, keine Ahnung was es alles gibt unterschiedlichen Tech-Stack und wir müssen jetzt unterstützen dabei das zentrale System zu machen.

00:22:23: Also wie man sieht wenn man jetzt an so ein einfaches Beispiel denkt da hat sofort jeder seine eigene Meinung.

00:22:29: Und wieder die Kür, ich habe vorher schon mal gesagt, ist einfach, es zu schaffen, allen gerecht zu werden, ohne dass sie sich schlecht fühlen, weil man jetzt deren spezielles Feature nicht einbauen konnte.

00:22:39: Dass die trotzdem glücklich sind, weil sie sehen okay ihr habt das nicht gemacht dafür habt ihr dieses andere und es hilft uns ja auch sehr arg.

00:22:45: Und da haben wir einfach ganz viele Meinungen und Anforderung.

00:22:48: Also ich spreche dann wieder von Anforderungen als Business Analyst und die Anforderer kommen aus ganz vielen Bereichen und sie sind immer alle wichtig.

00:22:58: Jeder hat die wichtigste Anforderung!

00:22:59: Ich glaube … Das glaube ich, und ich glaube jeder von uns hat das auch bestimmt schon beim Kleinen irgendwie in eigenen Unternehmen oder sowas erlebt.

00:23:06: Dass man selbst das so und so macht die andere Person macht es anders und beide sind überzeugt von ihrer eigenen Version und ist ja auch am Ende wahrscheinlich keine davon falsch faktisch.

00:23:14: Es sind einfach nur andere Herangehensweisen und ihr müsst irgendwie gucken, wie.

00:23:19: Spannend!

00:23:20: Und wahrscheinlich auch sehr herausfordernd.

00:23:23: Es ist wahrscheinlich dadurch dass ihr eben auch mit dem Bund zusammenarbeitet und sowas … schon was, was man sich vielleicht besser vorstellen kann jetzt als Mensch der hier zuhört.

00:23:33: Dass man so das Gefühl hat okay es kann sein dass Accenture da in dem Fall auch wirklich für jeden irgendwie in Deutschland zumindest etwas ändert.

00:23:41: Genau.

00:23:42: Also am Ende wird es jeder spüren ohne dass sie wissen dass wir es waren.

00:23:46: Also wir sind die kleinen Engel im Hintergrund?

00:23:49: Wir sind übrigens nicht nur in den Bereichen, also in dem Projekt jetzt.

00:23:55: Sondern wir haben ja tatsächlich viele öffentliche Projekte und wir haben auch viele Großkunden für die wir einfach im Hintergrund gewisse Dinge erledigen oder auch gewisse Software herstellen wo man von außen gar nicht sieht.

00:24:09: Okay das kommt jetzt.

00:24:10: Die Komponente kommt von Accenture Da und daher, aber am Ende haben wir doch zu dem Ergebnis erheblich beigetragen.

00:24:18: Und gerade im öffentlichen Bereich finde ich es auch einfach man macht nicht irgendwie die fünfzehnte App, die keiner braucht.

00:24:24: Man macht nicht irgendein Personalverwaltungssystem das irgendwo in irgendeiner Firma genutzt wird sondern man macht wirklich was was am Ende jeden angeht und wo eine gesellschaftliche Verbesserung am Ende da ist.

00:24:40: Ich bin schon sehr gespannt.

00:24:42: Ich denke mir jetzt bei jeder kleinen Sache, die besser ist … Vielleicht

00:24:48: war Nicole das!

00:24:49: Petrit hat es schon gesagt es ist wirklich eine große Aufgabe diese verschiedenen Anforderungen irgendwie in ein System zusammenzubringen.

00:24:57: Ist es dann so dass ihr quasi einen Vorschlag schon bringt und sagt hier können wir uns das vorstellen?

00:25:01: Und dann kommen entsprechend Meinungen dazu da sammelt erst mal alles an Anforderung Meinungen und versucht dann zu gucken wie ihr das irgendwie zu einem macht.

00:25:10: Ja, es ist eine Mischung aus beidem.

00:25:13: Wie Nicole vorhin auch schon erwähnt hat.

00:25:15: Also wenn es um technische Machbarkeit geht müssen wir natürlich Vorschläge erarbeiten und präsentieren wie wir uns das vorstellen können und wie vorhin erwähnte großes Projekt viele Beteiligte da gibt es auch noch mal extra welche die dann nochmal tiefer in die Fachlichkeit des Kunden involviert sind mit uns zusammenarbeiten mit uns.

00:25:35: Das auseinanderarbeiten also das ist kein schwarz oder weiß Da sind sehr viele Grautöne dazwischen und in den Grautönen ist beinhaltet, dass wir Vorschläge erarbeiten sowohl technisch als auch fachlich aber auch wie einfach die Anforderungen aufnehmen.

00:25:50: Also wenn man Software entwickelt und jemand zahlt dafür Geld dann hat die bezahlende Seite einen ganz großen roten Knopf auf dem Tisch und das steht drauf will haben!

00:26:01: Den kann man unbegrenzt drücken So, dann wird er einfach gerne immer draufgehauen.

00:26:05: Will haben will haben will habe und wenn man halt viele hat die das machen Dann muss man halt schauen.

00:26:10: Und genau also Die Kunden möchten was haben.

00:26:14: Wir haben auch Ideen wie das ganze umzusetzen sein könnte.

00:26:18: Und genau die Aufgabe ist dann einfach das Ganze irgendwie zusammenzubringen es ist wirklich ein Miteinander.

00:26:24: Es ist nicht wir als Mitarbeiter von Accenture oder als Projektbeteiligte Wir machen nur was uns der Kunde sagt oder der Kunde akzeptiert nur, was wir ihm vorschlagen.

00:26:36: Sondern es ist wirklich ein reges Miteinander und das klingt alles immer sehr theoretisch.

00:26:42: Aber im Arbeitsalltag heißt das wir sprechen mit dem Kunden und das sehr oft und zwar täglich.

00:26:48: Das ist einfach so.

00:26:50: Und wahrscheinlich ist es auch so, dass ihr viel miteinander sprecht dann auch am Ende?

00:26:53: Dass du eben sagst hier XYZ sind die Anforderungen sind das was gewünscht wird, das was wir uns vorstellen.

00:27:00: Und Nicole sagt dann: Ja, aber nee geht nicht.

00:27:04: Kann durchaus mal vorkommen?

00:27:06: Vielleicht auch ein bisschen anschauliches Beispiel zu bekommen wenn man irgendwie sagt man sieht man kann sich das wie so eine Webseite oder so vorstellen.

00:27:16: Das ist das was der Kunde am Ende sieht und da hat er gewisse Vorstellungen Anforderung daran.

00:27:21: Jetzt bin ich grundsätzlich auch eher Backend-Entwickler.

00:27:26: Dementsprechend muss das ja im Hintergrund funktionieren und der Kunde sagt: „Ich möchte am Ende das bei raushaben, auch.“

00:27:32: Und da müssen wir aber auch drüber sprechen.

00:27:34: Okay wir haben jetzt hier eine große Architektur auch wo viele Komponenten zusammenspielen.

00:27:40: Da wurde schon gewisse Dinge festgelegt.

00:27:43: Dementsprechend muss man halt gucken wie passt es in diese Struktur mit rein und wie können wir das im Hintergrund aufbauen So dass das am Ende auch das wird, was du dir gerne vorstellst.

00:27:54: Weil ich höre da ganz oft auch wenn es dann so in die Technik geht und zum Beispiel in die Datenstruktur auch rein wo dann Wünsche geäußert werden ins Detail gehen, wo ich sage ja das könnt ihr so machen aber dann kommt nicht dasselbe heraus was ihr euch wünscht.

00:28:14: Also wir können das schon so umsetzen!

00:28:17: Ihr wollt eigentlich etwas anderes haben.

00:28:19: Und da ist natürlich auch immer ganz praktisch, wenn man dann sagen kann: Okay, das sind die Konsequenzen. Und wir dann einfach im Zusammenspiel da nicht einer alleine mit dem Kunden alles auseinanderklabustern muss, quasi, sondern …

00:28:38: jeder gemeinsam auch mit so ein bisschen eben auch evidence-based am Ende auch arbeiten / sein könnt.

00:28:44: Wenn wir das so machen, dann wird das so.

00:28:47: Ja ja genau richtig und das bedeutet das für das System.

00:28:52: Ich versuche mal irgendwie greifbare Beispiele.

00:28:54: Du auch Nicole.

00:28:55: Du hast einen Online-Shop und da konnte man bis jetzt bezahlen nur mit sagen wir Überweisung.

00:29:00: Das ist relativ einfach.

00:29:01: Für den Online-Shop-Besitzer der hat ein Konto hat dann ein System, was irgendwie guckt wann kommt Geld und von wem ist es?

00:29:07: Und dann schickt das raus!

00:29:08: So jetzt kommt er drückt den großen Will-haben-Knopf und sagt naja ich möchte auch PayPal akzeptieren, ich möchte Kreditkarten akzeptieren und sonstwas.

00:29:15: Vielleicht denkt er erst mal nur am Ende an die UI.

00:29:17: Da ist ja diese Auswahl.

00:29:18: Da stecken ganz viele Services, die Nicole im Hintergrund entwickeln muss.

00:29:22: Die erst mal diese Bezahldienstleister ansprechen und dann eine Rückmeldung kriegen in das bereits bestehende System integriert sind.

00:29:30: Also es hat große Auswirkungen auf dieses bereits bestehende System und da muss alles angepasst werden.

00:29:35: Da muss eine Anfrage raus an PayPal, die muss dann verarbeitet werden von PayPal.

00:29:39: Dann muss eine positive Antwort zurück an den Shop bekommen werden … gekommen werden.

00:29:43: Und dann geht’s weiter … Diese ganzen Schritte hat vielleicht der Kunde noch gar nicht im Hinterkopf.

00:29:48: Was bedeutet das für mein Shop, was bedeutet es für die Architektur und die Services im Hintergrund?

00:29:53: Und wie baue ich diese Services auf?

00:29:55: Ist ein großer Monolith?

00:29:56: Sind das einzelne Microservices.

00:29:59: Das alles macht Nicole also unter anderem.

00:30:02: Der Kunde muss wissen, was hat das dann auch für Auswirkungen?

00:30:05: Wenn ich diesen Will-haben-Knopf drücke können wir machen aber der Umfang ist das: Wir müssen Folgendes anpassen.

00:30:11: Das sind die Auswirkung.

00:30:13: Am Ende können wir das machen, aber es ist halt mehr als nur irgendwie irgendwo ein Häkchen drücken und sagen ich füge jetzt PayPal ein.

00:30:20: Ja, total. Nicole hat ja schon gesagt, sie hatte andere Vorstellungen auch von Accenture vielleicht oder auch Vorurteile, die sich dann später als nichtig herausgestellt haben oder es ganz anders war, als ihr gedacht habt.

00:30:32: Ich glaube viele von uns haben auch Vorurteile Richtung öffentlicher Dienst und auch Richtung Consulting Und letztendlich seid ihr ja Beides, zumindest ihr arbeitet gerade mit beiden zusammen.

00:30:42: Wollt ihr da vielleicht mal ein bisschen mit Vorurteilen aufräumen oder vielleicht auch sagen wie wir uns das vorstellen können?

00:30:49: Gerne!

00:30:50: Also der öffentliche Dienst ist nicht unbedingt für die Entscheidungsfreudigkeit und Schnelligkeit im Gesamten bekannt für die modernsten Projekte und ich habe auch schon verschiedene Projekten gearbeitet, wo auch natürlich um Altsysteme ging.

00:31:09: Aber gerade in unserem aktuellen Projekt arbeiten wir wirklich am Zahn der Zeit technologisch gesehen.

00:31:15: Das hat mich sehr daran gereizt und mich überrascht dass da so viel möglich ist das dann nicht gesagt wird ja aber wir nehmen lieber das von vor zwanzig Jahren weil es gab's ja dann auch schon sondern dass auch Accenture gegenüber ein sehr großes Vertrauen an der Stelle gegeben wird, auf unsere Meinungen zu sagen wir bleiben am Zahn der Zeit damit das Ganze auch wartbar wird.

00:31:39: Damit wir später in-house eine Chance dafür haben, das Ganze besser weiterzuentwickeln.

00:31:46: Und ich glaube unter Consulting versteht man oft so irgendwie von Montag bis Freitag irgendwie unterwegs.

00:31:55: Sechzig Stunden Woche ja gibt es bestimmt auch, vielleicht auch bei Accenture in gewissen Bereichen.

00:32:04: Aber bei uns im Technologiebereich wo wir wirklich an die Umsetzung gehen da haben wir keine so hohe Reisetätigkeit was ich mit zwei Kindern sehr schätze.

00:32:15: Wir haben auch flexible Arbeitszeiten, wo ich sagen kann … Ich bin heute Mittag nicht da.

00:32:21: Weil ich muss irgendwie die Kinder abholen und wenn da nicht grad ein superwichtiges Meeting ist, dann ist das alles gar kein Problem.

00:32:29: Im Notfall spricht man immer vorher mit den Leuten, das ist alles machbar, ich bin auch in Teilzeit also auch das is absolut gang und gäbe bei uns und das auch bei den Männern dass sie in Teilzeit gehen.

00:32:43: Die Rollen werden dementsprechend, es wird einfach mit eingeplant und man ist ja ein Team und nicht … Man kämpft da alleine.

00:32:52: Also das

00:32:52: … Ja, einfach gut!

00:32:55: Quasi so'n bisschen auch so ein projektbasierter Approach im Sinne von wir müssen dieses Projekt fertig machen.

00:33:00: Ob ich jetzt heute Nachmittag nicht da bin aber dann halt dafür vielleicht morgen ein bisschen länger mache oder mehr mache is am Ende egal.

00:33:07: Hauptsache das Projekt wird gemacht und wird gefinished?

00:33:12: Nicole hat es ja gerade auch schon erwähnt.

00:33:15: Die meisten denken bei Consulting … in erster Linie an die Anfang/Mittzwanziger, eine Horde von Jungs, die alle in ihren Hemdchen und Westen bis zu zweiundzwanzig Uhr im Büro sitzen.

00:33:28: Und Präsentationen kloppen, mit dem Inhalt: Ausgaben minimieren, Einnahmen maximieren und das in eine Zweihundertseiten-Präsentation packen und für teures Geld im Kunden verkaufen.

00:33:39: Also gibt's bestimmt auch aber genau unser Teil Technologie, wir sind hands-on.

00:33:46: Also wir liefern echte Produkte.

00:33:49: Und auch nochmal zur Aufklärung also Nicole berät nicht über den Code, Nicole schreibt Code.

00:33:54: Also Nicole sitzt da und liefert echte Software.

00:33:57: Es ist nicht nur ein so könnte es gehen, sondern es ist wirklich Delivery.

00:34:01: Also sie sitzt da schreibt Code entwickelt ein Produkt.

00:34:04: Ich unterstütze dabei in meiner Form dass das soweit is.

00:34:08: Also wir sind wirklich hands-on Wir sind nah am Kunden wir helfen ein Produkt zu entwickeln und dieses auch auszuliefern.

00:34:15: Dass am Ende echte Menschen davon profitieren. Und wir reden nicht nur darüber als Berater: Wie könnte so ein Produkt aussehen? Sondern wir als Consultants entwickeln dieses Produkt mit. Und das ist einfach ein großes Vorurteil, was viele auch über Consulting haben.

00:34:30: Die denken irgendwie ja viel nur beraten.

00:34:34: Also so könnte es gehen oder macht es so und dann wird die Welt gut sondern es ist wirklich auch hands-on etwas liefern ob es jetzt ein Softwareprodukt oder andere Themen sind.

00:34:44: Also Accenture ist da mit Song auch in vielen Marketingkampagnen, wo sie unterstützen. Da werden Videos gedreht, da werden Aktionen gestartet.

00:34:53: Genau, es ist ein sehr großes Unternehmen.

00:34:54: Wir haben viele Bereiche aber da ist für jeden was dabei.

00:34:58: Also Consulting bedeutet nicht nur acht bis zwanzig Uhr Präsentationen kloppen sondern man kann es sich aussuchen.

00:35:04: Also du hast es ja auch vorher gesagt Nicole Du könntest in Amerika deine Kollegen anschreiben und darum Unterstützung bitten.

00:35:11: Wir sind ein globales Unternehmen wie sehr viele Consultingfirmen die man vielleicht kennt Und Es ist nicht nur um Unterstützung bitten Sondern Man könnte auch in ein anderes Projekt

00:35:20: gehen.

00:35:20: Ja

00:35:21: Du könntest sozusagen … du hast jetzt ein Projekt gefunden in Brasilien, was dir sehr gefällt.

00:35:26: Da würdest du dich gerne, ja, ich will nicht sagen bewerben, aber schauen, ob die da Unterstützung brauchen, und dann könnte Nicole in einem Projekt in Brasilien arbeiten.

00:35:34: Also man hat es ein bisschen selbst in der Hand im Consulting.

00:35:37: Also natürlich gibt's unterschiedliche Stufen.

00:35:39: Wo steigt man ein ist man Berufsanfänger ist man ein bisschen weiter geht man schon im Bereich des Managers wo man mehr managt und vielleicht weniger umsetzen muss sondern einfach auch Personalverantwortung hat.

00:35:50: Aber von früh auf ist es auch im Consulting so, dass man ein bisschen was von allem macht.

00:35:55: Damit man alles lernt weil … Man will ja nicht ewig nur Berufsanfänger sein sondern man will ja auch lernen zu managen Leute zu führen und das bedeutet Consulting also Alles!

00:36:06: Und alles was du auch möchtest.

00:36:07: Also man kann sich wirklich teilweise auch aussuchen.

00:36:10: Man kann seinen eigenen Weg steuern.

00:36:13: Und genau öffentlicher Dienst hatten wir jetzt auch schon mehrmals drüber gesprochen.

00:36:17: Manchmal sind die Wege ein bisschen zäh, es könnte mal dauern.

00:36:22: Du hast das vorher gut beschrieben.

00:36:23: Also wir müssen ja irgendwo anfangen und wir müssen Teile liefern.

00:36:27: Also wir sind auch agil unterwegs.

00:36:28: Das denkt man vielleicht gar nicht beim Bund aber wir arbeiten sowohl agil und liefern auch Produkte in Iterationen.

00:36:35: Also keine Ahnung.

00:36:36: Ein MVP hat bestimmt jeder mal was davon gehört.

00:36:38: Man liefert nicht das Auto mit Klimaanlage und Surround-System und allen Assistenzsystemen sondern wir sagen … das ist der Motor, das ist das Lenkrad, das sind vier Räder, das Auto fährt!

00:36:48: Jetzt schauen wir, wie passt die Klimaanlage rein?

00:36:51: Wie passt das Surround-System ein?

00:36:52: Und es funktioniert auch beim Bund oft.

00:36:58: Nicht immer aber manchmal gibt es politische Vorgaben.

00:37:02: Ich glaube, das ist natürlich sowieso noch mal die größte Herausforderung auch einfach.

00:37:06: Da sind ja sehr viel mehr Vorgaben und auch Sicherheits-Concern und alles Mögliche im Vergleich zu jetzt, wenn man für ein Privatunternehmen etwas entwickeln würde, die das nur für sich verwenden.

00:37:17: Ich kann mir vorstellen dass es genau das ist was das so spannend macht.

00:37:20: Und was ich auch denke ist dass wahrscheinlich viele von uns gar nicht wirklich also viele Menschen in Deutschland diese Dienste nutzen gar nicht wissen, wie viel da im Hintergrund passiert.

00:37:32: Um da eben auch Dinge zu ändern und anzupassen.

00:37:34: Aber halt einfach, wie lang das dauert?

00:37:37: Und wie wichtig es aber eigentlich ist, dass das lange dauert, dass da entsprechend genug Arbeit reingesteckt wird und Vorsicht.

00:37:43: Dass die Qualität stimmt, ja.

00:37:44: Also, dass man dann nicht irgendwelche Datenleaks provoziert

00:37:49: quasi

00:37:50: indem man schnell irgendwas fertig macht oder … es dann einem einfach am Ende nicht passt und man die Software nach zwei Jahren wieder verwirft.

00:37:59: Wir wollen was machen, was bleibt sozusagen und was auch in Zukunft genutzt werden kann.

00:38:04: Ich stelle es mir auf jeden Fall auch more satisfying vor zu wissen ihr habt Dinge getan.

00:38:09: Ihr wisst was ihr getan habt.

00:38:10: Ihr seht sie, ihr könnt es greifen als jetzt zum Beispiel den ganzen Tag Präsentationen kloppen wie du so schön sagst.

00:38:16: Ja richtig also unsere Arbeit hat Auswirkungen auf echte Menschen im ganzen Land und das hören wir das sehen wir wir sprechen mit diesen Leuten also, das bist vielleicht nicht du direkt aber indirekt aber andere sind es direkt.

00:38:29: Und wir sehen unsere eigenen Ergebnisse und das ist das was auch mich so ein bisschen erfüllt.

00:38:35: Also vergangenen Projekte von mir persönlich waren auch ein CMS-System für einen Online-Shop.

00:38:44: Das ist einfach das Kundenmanagementsystem für einen Online-Shop.

00:38:48: Wenn dieser Online-Shop oder dieses CMS-System von heute auf morgen nicht mehr existiert.

00:38:54: Ist kein Loch in der Welt also das wird keiner vermissen.

00:38:56: Es gibt bestimmt Leute dies vermissen werden aber so gesellschaftlich gesehen reißen wir da kein Loch in irgendwas.

00:39:02: Und das woran wir jetzt arbeiten bietet Mehrwert für alle und ist es einfach erfüllend zu wissen dass wir da was tun wo einfach ja in der Gesellschaft Etwas dazu beiträgt, dass die Dinge besser werden.

00:39:17: Für mich persönlich ist es einfach schön zu wissen, dass ich an etwas Großem beteiligt bin.

00:39:21: Also wo eine positive Auswirkung auf die Welt hat anders als ein CMS-System.

00:39:25: Wenn du das morgen löscht dann werden die zwei drei Leute nachtrauern oder vielleicht ein paar hundert Leute oder tausend Leute aber …

00:39:32: Es ist nicht vergleichbar.

00:39:34: In der Breite auf jeden Fall.

00:39:36: Nicole, es gibt bestimmt einige Leute hier zuhören, die selbst auch Entwicklerinnen sind, die sich denken Okay, okay.

00:39:41: Ja?

00:39:41: Aber geht mal ein bisschen tiefer rein!

00:39:43: Wie entwickelt ihr denn wirklich mit?

00:39:45: Was entwickelt ihr?

00:39:48: Ich hab hier Stichwörter: Apache Kafka, S3, Liquibase, Reactive Programming.

00:39:53: Willst du mal ein bissel was von deinem wirklichen Entwicklerinnenalltag erzählen und sagen … Was du denn so machst mit was du arbeitest und vielleicht auch was gerade hier beim Bund mit Sicherheitsproblematiken und sowas … Vielleicht auch ein anderer Weg ist, wie du vielleicht auch einen anderen Weg gehen musst als bei anderen Projekten.

00:40:12: Sehr gerne!

00:40:13: Unser Projekt ist in der Microservice-Architektur aufgebaut, wie Petrit schon gesagt hat und da haben wir natürlich ganz viele Schnittstellen auch, wo auch von unterschiedlichen Teams gemacht werden und dann muss man natürlich auch aufpassen dass diese Schnittstellen eben gesichert sind, dass die Berechtigungen stimmen.

00:40:30: Da muss man sich über ein Konzept Gedanken machen.

00:40:32: Wer ist dann überhaupt auf was berechtigt?

00:40:35: Wer darf denn etwas sehen?

00:40:37: Natürlich ist es am Ende wer was sehen darf eine fachliche Entscheidung.

00:40:41: Aber wir müssen ja auch schauen wie stellt man das technisch sicher?

00:40:45: Und gerade an der Stelle ist es nochmal durch den speziellen Kunden eben durch die höhere Sicherheitsanforderung, wo man schauen muss.

00:40:54: Wo liegen die Daten?

00:40:55: Wo liegen sie auch für sich getrennt teilweise aber trotzdem zugreifbar zu machen?

00:41:02: Das ist glaube ich eine ganz große Herausforderung, die da gelöst wurde schon, wo wir natürlich immer noch weiter uns verbessern wollen.

00:41:11: Und je mehr das dann wirklich in die Nutzung kommt, desto mehr sieht man auch.

00:41:16: Wo ist vielleicht auch ein Bedarf an der Stelle.

00:41:19: Ja ich finde es einfach gut, dass wir mit Java und Kafka usw.

00:41:25: moderne Lösungen verwenden und das in verschiedenen Bereichen einsetzen sag' ich mal Daten eben zwischenspeichern, dass wir eine schnelle Zugreifbarkeit haben.

00:41:43: Auch eine Asynchronität wo das möglich ist, dass die Verarbeitung auch schnell passiert.

00:41:49: Ich glaube man kennt es noch, die älteren unter uns kennen's noch von früher bis der PC mal hochgefahren ist oder bis gewisse Dinge geladen haben.

00:42:02: Will man in so einem Bearbeitungssystem natürlich nicht haben, dass da sitzt ja am Ende jemand davor.

00:42:09: Und wir möchten natürlich nicht, dass die Person dann dreißig Sekunden warten muss, bis sie ihre Daten sieht, die sie da gerade versucht abzurufen. Und das ist schon gar nicht so einfach, weil es eben nicht eine Person ist, die da Daten abruft, sondern ja, vielleicht eher 100.000 Personen sind

00:42:30: und das vielleicht auch nicht, naja, drei Wörter sind, die da gerade abgerufen werden,

00:42:34: sondern dann teilweise auch echt große Datensätze. Und da hat man natürlich einfach ganz andere Herausforderungen.

00:42:42: Wie man das auch so designt dass es performant ist Und das finde ich einfach technisch auch sehr spannend Dass man ja versucht die neuesten Technologien, Reactive Programming.

00:42:57: Dass man versucht Dinge parallel laufen zu lassen an den Stellen wo es geht Abfragen parallel laufenzulassen dass man einfach schneller zu einem Ergebnis kommt und der Prozess insgesamt dadurch schneller wird.

00:43:12: Die Sicherheitsvorgaben werden wie ich schon gesagt habe natürlich auch von unserem Kunden geprüft.

00:43:18: Man denkt jetzt in erster Linie das ist vielleicht nur eine Einschränkung aber Es ist natürlich auch eine Herausforderung das technisch umzusetzen, aber auch irgendwie cool.

00:43:29: Also ich kann es vielleicht nicht besser beschreiben, aber es ist auch einfach cool, dass man sagt: Ja, da muss man eben gewisse Sachen einhalten und dann muss man sich vielleicht halt einen zweiten Weg überlegen, dann ist vielleicht der erste Weg nicht das Standardverhalten, was man jetzt eben von überall kopieren könnte.

00:43:45: Ja, ihr

00:43:45: müsst auch irgendwie kreativ werden, kreative Lösungen finden und gleichzeitig halt … Also ich stelle mir das auch super spannend vor weil du dann auch weißt du hast es irgendwie hingekriegt also du hast das vielleicht auch trotz oder gerade auch wegen dieser Anforderung so hingekriegt wie es dann läuft.

00:44:01: Ich glaube für viele ist es auch immer nicht so vorstellbar dass natürlich Dinge die programmiert werden auf die Leute schon Zugriff haben teilweise trotzdem ja aber immer noch weiterhin auch bearbeitet werden.

00:44:12: Das ist ja nicht, haut dieses eine Produkt raus und macht nie wieder was damit und sagt hier viel Spaß und ihr müsst ja agil immer weiter daran arbeiten.

00:44:21: Du machst ja speziell Backend, wir wissen ja alle das ist nicht das einzige was entwickelt werden muss wie es ist bei euch da in der Zusammenarbeit auch?

00:44:31: Und wie stellst du sicher dass einerseits eben auch die Leute, die Informationen bekommen, die sie bekommen sollen.

00:44:37: Aber gleichzeitig vielleicht nicht schon zu viel?

00:44:40: Das stell ich mir spannend vor.

00:44:43: Ja also gerade mit dem Bestandssystem ist da Petrit sehr im Austausch mit den Kunden der die noch verwaltet dass die einfach auf einem gewissen Stand sind dann auch wissen was kommt damit sie dahingehend weil meistens wir sind agil Der Kunde so mittelmäßig, die brauchen meistens eine längere Vorlaufzeit bis sie ihre Systeme dahingehend angepasst haben.

00:45:08: Das heißt es wird auch schon relativ früh kommuniziert was kommt, auch was vielleicht noch nicht entwickelt ist wie es dann aussehen soll gleichzeitig auch klar zu sagen okay das könnt ihr jetzt heute nutzen und das steht einfach noch nicht da.

00:45:21: Ihr könnt es gerne dann und dann benutzen aber eben heute noch nicht genau.

00:45:28: Und natürlich innerhalb von unserem Microservice haben wir auch verschiedene Teams.

00:45:37: Da gehen wir auch ganz oft in technischen Austausch, wenn wir sagen es gibt gewisse fachliche Anforderungen die einfach mehrere Komponenten betreffen dann gibt es Fokusgruppen die sich eben mit einem gewissen Thema beschäftigen und wo dann aus jedem Team irgendwie ein Experte dabei ist, der sagt ja bei uns gibt es das und das schon.

00:45:59: Und hier an dieser Stelle könnten wir was einbauen wo wir euch nochmal triggern oder wir irgendwie euch Daten zukommen lassen können.

00:46:09: Man betrachtet das immer gesamtheitlich also jeder hat seine Verantwortung für seinen Teilbereich.

00:46:15: Weil es einfach so groß ist muss man das aufteilen aber es wird immer gesamtheitlich betrachtet wo sind die richtigen Punkte wo wir ansetzen können Sollten die Anpassungen gemacht werden, dass das im Gesamtsystem am besten funktioniert?

00:46:30: Ich wollte noch einen Punkt aufgreifen.

00:46:32: Du hast das Thema angesprochen Berechtigungssystem-Berechtigungskonzept.

00:46:36: Ich habe da eine lustige Anekdote.

00:46:38: Du kennst ja das projektweit verabschiedete Berechtigungskonzept …

00:46:43: Ja, alleine

00:46:45: dieser Ausdruck schon.

00:46:48: Und wir haben ja schon gesagt viele Mitspieler.

00:46:50: Ich nenne sie jetzt wieder beispielhafte Autobauer.

00:46:52: Einer hat sich eigentlich verschlossen vor dem neuen Konzept Weil er schon immer, wir haben das schon immer so gemacht.

00:47:00: Die hatten ihre Server im Keller!

00:47:03: Ganz vereinfacht gesagt und hat einfach kein anderer Zugriff drauf gehabt.

00:47:06: Andere sind da ein bisschen breiter aufgestellt, aber die speziell haben gesagt Wir haben das bei uns im Keller Da konnte noch nie einer darauf zugreifen Und die hatten jetzt Angst dass da jetzt andere in ihren Daten rumwühlen.

00:47:16: Also

00:47:17: sie wollten gewisse Daten schützen und haben dann quasi gesagt Ja also wenn ihr das so macht dann könnt ihr es machen Aber dann geben wir euch keine Daten.

00:47:26: Und Dann sitzt man auch erst mal in so einem Raum.

00:47:29: Und Das ist aus dem Beispiel was ich vorhin gebracht habe kommt halt wirklich so auf der technischen Ebene, diskutiert man dann eigentlich gerade wie man das umsetzen könnte.

00:47:38: Also versucht, mit der Fachlichkeit grad den Bogen zu schlagen.

00:47:41: Da waren wir beide sehr aktiv in dem Thema.

00:47:44: Eben aus den zwei Sichten auch bewusst herausgenommen dass man sagt Petrit kann das fachlich noch mal ein bisschen besser erklären und ich kann das technisch beurteilen ob es so Sinn macht oder nicht und wo wir an dieser Stelle ansetzen können.

00:47:57: Und dann ging es schon relativ technisch ins Detail Und die Person hat gesagt, wenn wir das so machen und dann passiert ja das und das.

00:48:04: Und dann geben wir euch überhaupt keine Daten und da konnte ich direkt schon auflösen und sagen Nein!

00:48:12: Wenn wir das technisch so und so machen kommt das und das dabei raus ihr habt hier ein Hebel den könnt ihr ansetzen.

00:48:19: Wir machen das und lassen eigentlich aber hier einen Hebel offen wo ihr sagen könnt ne an der Stelle gibt es eben schützenswerte Daten Dann machen wir den Hebel quasi nicht auf.

00:48:29: Das ist auch dann ganz wichtig, finde ich.

00:48:32: Auch einfach, dass man ein gewisses technisches Verständnis dafür mitbringt.

00:48:37: Die Leute, die vom Kunden hier sitzen sind meistens, die sich fachlich sehr gut auskennen und deswegen find ich es auch so wichtig … Ich finde, Petrit hat ein sehr hohes technisches Verständnis, wie man vielleicht schon gemerkt hat.

00:48:49: Und das ist wichtig, dass das in der Kommunikation schon früh passiert und nicht erst, wenn dann quasi mit den Technikern gesprochen wird.

00:48:59: Business Analyst hat uns erzählt, das funktioniert alles total toll.

00:49:03: Und ihr kommt jetzt und sagt, es geht gar nicht!

00:49:05: Also das ist auch schon wichtig dass wir da auf einer Linie sind … und dass auch beiderseitiges Verständnis da ist.

00:49:12: Ich glaube ich stelle mir generell natürlich auch herausfordernd vor wenn man sich eben jetzt den öffentlichen Dienst zum Beispiel vorstellt oder einfach vielleicht auch ein Unternehmen zum Beispiel das jetzt einfach schon bisschen länger existiert und auch schon sehr viele eingefahrene Mechanismen hat.

00:49:26: Da natürlich dann ich stoß wahrscheinlich auf einen unglaublich großes Spektrum an technischem Wissen und technischen Verständnis bei den Kunden.

00:49:35: Und eben auch das Gefühl, okay … Die muss man jetzt vielleicht ein bisschen mehr mitnehmen und mehr unterstützen, erklären die anderen verstehen es gleich.

00:49:44: Um solche Missverständnisse auch denen vorzubeugen, ist das wahrscheinlich primär dein Job, Pet, da dann irgendwie zu gucken.

00:49:52: Wie erkläre ich das?

00:49:54: So verständlich wie möglich?

00:49:55: Aber gleichzeitig natürlich auch so akkurat und so richtig wie möglich.

00:49:58: Ja, genau also auch als Business Analyst gerade in einem IT-Projekt das sehr Backend-lastig ist braucht man natürlich ne Affinität Verständnis für IT Für technische Themen.

00:50:12: Also man muss beide Seiten verstehen die Technikseite Die fachliche Seite Man ist ein bisschen der ich habe gesagt Schnittstelle Übersetzer wie auch immer.

00:50:20: Aber man muss schon auch verstehen, was hinten bei rumkommt.

00:50:22: Also es gibt auch Business Analysten.

00:50:25: Die haben vielleicht dieses Verständnis nicht unbedingt.

00:50:27: Also man kann das dann auch anders mit anderen Stärken ausgleichen.

00:50:32: Aber wir sind in einem IT-Umfeld Wir haben ein Backend-Projekt und was ist da die Hürde?

00:50:38: Die Hürde ist: Das, was entwickelt wird kann man nicht unbedingt sehen.

00:50:43: Das heißt was auch immer Nicole macht entwickelt oder das Team von Nicole oder unser Team.

00:50:49: Am Ende müssen wir ja auch irgendwie zeigen, dass es funktioniert.

00:50:52: Ohne dass man dieses Produkt anfassen kann!

00:50:55: Ja … Also mein Backend-Herz hat gerade ein bisschen geblutet.

00:50:58: Also ich kann das schon sehen.

00:51:00: Aber festgestellt, dass da viele Leute ihre Probleme haben, dass die gar kein XML oder JSON lesen

00:51:08: können Das verstehe ich

00:51:09: gar nicht.

00:51:11: Ich sehe in den Logs natürlich was passiert.

00:51:15: Leute finden das unglaublich anstrengend, dass da keine UI ist, die man sehen kann.

00:51:22: Es ist dann auch Ansichtssache, ne?

00:51:24: Aber da komme ich wieder ins Spiel.

00:51:25: Was ich gerne versuche … Und oft auch gut ankommt, sowohl bei uns in den Teams als auch beim Kunden ist einfach diese Dinge zu visualisieren.

00:51:34: In BPMN-Modelle oder sonstige grafische Modelle zu packen und zu visualisieren.

00:51:39: Was passiert?

00:51:40: In diesem Prozess?

00:51:41: Wie läuft es ab?

00:51:42: Was passiert in der Entwicklung?

00:51:44: Wenn ich Entscheidungen A treffe dann passiert Folgendes und dann geht so der nächste Weg weiter.

00:51:49: Also diese Dinge auch greifbar zu machen für den Kunden.

00:51:53: Wie gesagt, kein Frontend.

00:51:54: Also, wenn du ein Feature entwickelst, dann hast du, um wieder das CMS zu nehmen, da war ein Punkt, man muss Gutscheine einlösen können und dann musst du irgendwo ein Feld haben, wo du Gutscheine einlöst.

00:52:04: Man sieht es im Frontend.

00:52:06: Also muss wirklich am Ende auch etwas Input-Field oder irgendwas dazudichten oder einfügen dass man ein Feld hat wo man diesen Gutschein einlösen kann.

00:52:16: Natürlich da muss im Backend viel passieren dass es auch funktioniert.

00:52:20: Aber man hat genau richtig.

00:52:22: Aber dann hatte man quasi den Kunden und man hat gesagt guck mal hier ist ein Gutscheinfeld was du haben wolltest jetzt kannst du Gutscheine eintragen.

00:52:29: Ja, ja, Backend interessiert mich nicht, ihn hat nur interessiert: Das ist dieses Feld, er trägt ein und es funktioniert.

00:52:34: Das haben wir nicht.

00:52:35: Wir müssen das anderweitig zeigen und wir haben unsere Tests, die wir zeigen.

00:52:40: Wenn Nicole Code zeigt, dann zeigt sie, das ist das erwartbare Ergebnis.

00:52:43: Zum Beispiel wenn ich jetzt hier ausführe, dann kommt hier A anstatt B genauso wie du es dir gewünscht hast.

00:52:49: Und genau ich versuchte es dann schon auch weitestgehend zu visualisieren.

00:52:53: Ich baue auch gerade einen, bin eigentlich mehr oder weniger fertig einen XML-Visualizer.

00:53:00: Also

00:53:00: du hast den gebaut oder unsere KI?

00:53:05: In der

00:53:06: Zusammenarbeit.

00:53:08: Also wenn ich es nicht angestoßen hätte, hätte es keiner gemacht.

00:53:11: Reicht das als Antwort?

00:53:12: Zusammenarbeit mit der KI?

00:53:15: Ist dieses Projekt entstanden.

00:53:16: Ja genau richtig.

00:53:17: Aber das sind einfach viele große Daten und die zusammenhängend sind.

00:53:23: Habe ich ein Tool bauen lassen mit Unterstützung, um auch diese Datensätze einfach zur Visualisierung zu verstehen.

00:53:31: Wie hängen sie … Also das ist grafisch dargestellter Graph, dass man sieht folgende Dinge gehören zusammen und so weiter weil manche verstehen nicht mal wie die Daten richtig aufgebaut sind.

00:53:42: Das zu zeigen, das schärft es auch das Verständnis bei vielen.

00:53:47: Ich kann mir auch vorstellen, dass dann wahrscheinlich auch teilweise vielleicht bessere Fragen oder bessere Wünsche und oder besseren Anmerkungen zurückkommen, wenn man merkt, dass die Person weiß was sie da gerade sieht.

00:54:00: Und sie dann eben auch einfach sehr viel sinnvolleres Feedback geben kann als vielleicht vorher.

00:54:05: Und weil du's grad angesprochen hast, wir sind im Consulting.

00:54:08: Wir sind im öffentlichen Bereich und Nicole hat es ja auch gesagt … wir sind am Zahn der Zeit.

00:54:13: Also wir hängen vom Tech-Stack nicht irgendwie zwanzig Jahre hinterher, weil wir im öffentlichem Bereich unterwegs sind sondern wir sind wirklich die Speerspitze vorne dran!

00:54:21: Wir versuchen neuste Technologien und Co einzusetzen und ein großes Thema aktuell und man mag kaum glauben und auch in unserem öffentlichen … Projekt wird es eingesetzt ist.

00:54:33: Und jetzt schaue ich zu Nicole, das Thema …

00:54:38: KI?

00:54:41: Genau!

00:54:42: Man denkt im ersten Moment eigentlich nicht und wir haben ja so viel über Security geredet und naja … Ich als Softwareentwickler würde jetzt nicht die KI als Super Secure bezeichnen.

00:54:55: Zumindest nicht das was so die breite Masse darunter versteht.

00:54:58: Also wir benutzen natürlich kein ChatGPT um unseren Code zu schreiben.

00:55:03: Das sollte soweit klar sein, weil wir eben für ein öffentliches Projekt arbeiten und hohe Sicherheitsanforderungen haben.

00:55:11: Benutzen wir eine sogenannte souveräne KI.

00:55:15: Die wird selbst gehostet.

00:55:17: Da haben wir absolute Datenhoheit und deshalb dürfen wir sie eben auch für die fachlichen Inhalte nutzen aber auch für unseren Code.

00:55:27: Es bringt einen Mehrwert, genauso wie früher Googeln und Stack Overflow.

00:55:34: Das gehört einfach zum Coding-Alltag dazu mittlerweile und ich bin mir sicher, vor … ich rate jetzt mal ins Blaue:

00:55:44: 31 Jahren, wo Google rausgekommen ist.

00:55:50: Sozusagen hat irgendjemand gesagt ja also wir brauchen bald keine Entwickler mehr weil wir können jetzt alles googeln.

00:55:56: Oder

00:55:56: die Leute lernen das nicht mehr richtig, weil sie alles googeln können.

00:56:00: Es wurde übrigens über die Bücher genau das Gleiche erzählt.

00:56:04: Damals wie der Buchdruck erfunden wurde, wurde auch schon gesagt dass es die Gesellschaft total den Bach hinunterstürzt, weil jetzt alles gedruckt vorhanden ist.

00:56:14: Man muss sich

00:56:14: gar nichts vermerken,

00:56:17: man kann alles nachschlagen!

00:56:20: Ja, so glaube ich, passiert das nicht.

00:56:21: Ein Fun Fact!

00:56:22: Bücher haben überlebt, Google hat überlebt und weißt du, was nicht überlebt hat?

00:56:26: Stack Overflow ist komplett tot.

00:56:28: Ist tot?

00:56:29: Ja sehr schön.

00:56:29: KI

00:56:30: hat’s

00:56:30: komplet… ja.

00:56:32: Ja, ich glaube, das ist auch immer am Ende: Es ist eine Tool, oder es ist etwas, das man versucht, um Dinge damit zu ersetzen, und am Ende das Tool ist das, was mehr als sinnvoll ist.

00:56:42: Aber sobald das dann halt irgendwie wirklich soweit geht, dass man's Gefühl hat okay es ersetzt komplette Punkte.

00:56:47: Das ist dann auch eigentlich wahrscheinlich für dich auch irgendwie ein bisschen unsicher weil man nicht so richtig weiß du kannst gar nicht mehr so richtig nachvollziehen vielleicht auch was da so passiert ist und ich glaube gerade die Nachvollziehbarkeit in Programmieren ist wahrscheinlich somit das Wichtigste.

00:57:01: Auf jeden Fall wie schon gesagt wir sind in einer Microservice-Architektur unterwegs am Zahn der Zeit, was technologisch angeht.

00:57:09: Auch wegen der Wartbarkeit weil wir eben nicht ein großes System haben wollen das am Ende keiner mehr weiß.

00:57:16: Wie sagt man so schön wenn man Code schreibt nur Gott und ich wissen was hier passiert?

00:57:22: Ich brauche keine Kommentare und dann nächste Tag okay nur noch Gott weiß es.

00:57:30: Ja, es ist einfach wichtig.

00:57:32: Je klarer die Sachen abgeschnitten sind, je klarer, die Sachen definiert sind, desto besser kann man das auch irgendwie in zehn, fünfzehn Jahren noch nachvollziehen und besser kann dann immer noch benutzen.

00:57:43: Weil wir wollen ja natürlich auch nachhaltig agieren und nicht einfach alle zehn Jahre was Neues rausbringen Wäre auch ein Geschäftsmodell, machen wir aber tatsächlich nicht.

00:57:56: Wir versuchen, dass das Ganze nachhaltig passiert und ich muss sagen also grundsätzlich wird in Accenture sehr viel mit KI gemacht.

00:58:04: Da machen wir auch von den Projekten abseits sehr viel experimentieren, forschen wie man das nennen möchte was ich sehr cool finde und auch innerhalb von Accenture.

00:58:16: Wenn ich den Leuten erzähle hey ich bin hier auf dem öffentlichen Projekt und wir benutzen ganz viele KI sind die erst mal so was?

00:58:22: Macht ihr cool irgendwie?

00:58:25: Und ich find’s halt super, weil man auch da eben dieses Tool mehr im Rudimentären benutzt.

00:58:32: Also vielleicht um ein bisschen zu nerden dahinter steckt ja eine LLM und ne gewisse Konfiguration usw.

00:58:40: Und die wurde natürlich auch in der Richtung angepasst und auch wie das LLM angesprochen wird.

00:58:47: Wie ich mir die KI quasi konfiguriere … Auch das machen wir … im Projekt spezifisch und sind da auch mehr beteiligt.

00:58:56: Wie wenn wir jetzt sagen, okay, wir schmeißen einfach auf alles Claude.

00:59:00: Dann macht das das schon!

00:59:03: Und das finde ich halt auch nochmal eigentlich

00:59:05: spannender.

00:59:06: Wie wenn das jetzt einfach sagen würde ja gut ist halt … Wir können da einfach Claude drauf verwenden.

00:59:11: Ja,

00:59:12: aber Accenture ist da.

00:59:13: Aber auch würde ich jetzt einfach aus meiner Sicht behaupten, ganz vorne mit dabei.

00:59:17: Also wir als Mitarbeiter von Accenture ohne jetzt irgendwie großen Werbung machen zu wollen aber es ist einfach so dass wir ein großes Angebot haben an Tooling und an Trainings und an Schulungen und an Zertifizierungen die wir machen können.

00:59:32: Es ist nicht: „Ihr müsst“, sondern es ist da, es ist angekommen, jeder Mitarbeiter nutzt das.

00:59:37: Wir werden auch nicht begrenzt. Wir müssen nicht irgendwo durch 10.000 Schleifen und Prozesse, damit wir endlich mal ein Tool nutzen können.

00:59:45: Sondern es ist da und es ist eigentlich in den Arbeitsablauf von mehr oder weniger fast jedem bei Accenture integriert.

00:59:51: Und wir sind dann mit allen großen Playern am Zusammenarbeiten und haben da entsprechend das internes Tooling.

00:59:58: Wir haben aber auch die großen Tools, die wir nutzen natürlich immer im Kontext also wie schon gesagt Claude, jetzt nicht für das Projekt nutzen.

01:00:06: Dann haben wir unsere Projekt-KI die aber auch sehr fortgeschritten ist.

01:00:10: Also wir hängen da nicht fünf Jahre oder zwei Jahre oder ein Jahr hinterher mit den Modellen.

01:00:15: Ein Jahr reicht ja heute schon.

01:00:17: Wenn man sich anguckt, dass irgendwie gestern, vorgestern kam ein neues Opus-Modell von Claude und Neues von ChatGPT.

01:00:24: GPT-6 Sol kam raus.

01:00:25: Also es überholt sich teilweise in Wochen.

01:00:27: Aber wir sind da wirklich vorne mit dabei sowohl im öffentlichen Bereich in unserer KI aber auch einfach als Unternehmen sehr … breit aufgestellt und wir integrieren es in unseren Arbeitsablauf.

01:00:38: Wie vorher schon gesagt, ich habe da etwas gemacht bedeutet heute ganz oft … Ich habe da was machen lassen oder mit Unterstützung gemacht aber das ist ja auch eine gute Sache.

01:00:47: Also man muss nur wissen wie es einzusetzen ist.

01:00:51: Wir sind da hinreichend ausgebildet und geschult um die richtigen Stellschrauben zu drehen.

01:00:56: Es ist ja nicht nur ne – viele benutzen es einfach als Suchfunktion. Aber wenn man die richtigen Methoden kennt, dann kann man richtig viel daraus rauskitzeln und das versuchen wir eigentlich täglich zu machen.

01:01:11: Du hast ja gerade schon gesagt als Mitarbeiter bei Accenture und du willst keine Werbung machen?

01:01:16: Und ich will aber wissen wie es bei euch so ist in eurem Arbeitsalltag also musst du jetzt leider darüber sprechen.

01:01:23: Wenn man sich diese Zusammenarbeit auf so einem großen Projekt und mit verschiedenen Teams vorstellt, ist es vielleicht … Ich weiß gar nicht, ob man das erst mal vorstellen kann oder wenn.

01:01:35: Oder man denkt um Gottes Willen so viele verschiedene Leute?

01:01:37: Wie kann ich mir das vorstellen wie bei euch das wirklich abläuft im Sinne von, ist das sehr viel face-to-face in Büroräumen sich treffen oder ist es viel Calls?

01:01:47: Oder wie genau läuft das da ab?

01:01:49: Ich glaube, das ist so eine allgemeine Kultur von Accenture.

01:01:52: Dass wir auch sehr divers und unterschiedlich einfach sind und wir trotzdem irgendwie alle zusammenarbeiten können.

01:01:59: Also ich glaube in den ersten drei Jahren wo ich wirklich jedes mal wenn ich irgendwo anders hingekommen bin habe mich gefragt wie denn jeder unterschiedlich hier sein kann?

01:02:09: Und trotzdem schaffen wir es irgendwie ne Grundlage zu haben dass wir zusammenarbeiten können.

01:02:15: Ich glaube so eine Grundlage ist oft das Mindset, dieses Wir-Zusammen für das Projekt.

01:02:21: Wir zusammen gehen da zusammen hin.

01:02:24: Wir sagen nicht … Ja also wenn Petrit das jetzt macht und dann oder da jetzt irgendwas vorstellt und dann könnte es so aussehen als würde er die Arbeit machen und würde da irgendwie mehr belohnt werden.

01:02:38: Also so ein Konkurrenzverhalten.

01:02:39: Ich sage ihm das jetzt nicht, damit er auf die Nase fällt sozusagen sondern nein wir unterstützen und es geht im Projekt sowie außerhalb vom Projekts einfach eine allgemeine Accenture-Sache finde ich.

01:02:52: Und ja durch Remote & Homeoffice sitzen wir viel vor dem Bildschirm.

01:02:58: Wir treffen uns aber auch regelmäßig und doch regelmäßig mit dem ganzen Team vor Ort.

01:03:04: Wir beide zum Beispiel sind auch aus Kaiserslautern, das heißt auch ohne jetzt einen gewissen Workshop oder eine feste Terminabsprache sehen wir uns einfach im Büro und nutzen da auch die Zeit.

01:03:16: Natürlich möchten wir auch nicht von Montag bis Freitag im Büro sitzen aber wir nutzen das doch dass wir diese kurzen Wege haben weil wir auch im Projekt z. B. auch verstreut sitzen in ganz Deutschland und einfach dieser regelmäßige Austausch ohne sehr viel Reisezeit gar nicht möglich wäre.

01:03:37: Und da hat man einfach festgestellt, man kann die Zeit dann doch effektiver nutzen wie nur durchs Land zu fahren.

01:03:45: Man redet viel miteinander und durch zum Beispiel Teams einfach … Man schickt schnell mal eine Nachricht, man schafft aber auch diesen Austausche.

01:03:53: Also wir sind auch bewusst wo wir sagen gewisse Teams, die gewisse Komponenten verantworten haben regelmäßige Austausche miteinander.

01:04:03: Es gibt eine gewisse Struktur auch innerhalb vom Projekt, dass Dinge die ähnlich sind oder wo der Austausch eben mehr da sein wird.

01:04:12: Packt man in diese Strukturen mit rein wie eine Abteilung, wo man dann auch einen Verantwortlichen dafür hat, für Fragen, weil wir haben ja gesagt auch immer das große Ganze im Blick behalten.

01:04:25: Das kann man natürlich aus den einzelnen Teams raus gar nicht leisten.

01:04:28: Also haben wir mal auch jemanden der das große Ganze im Blick behält.

01:04:32: Ja, es ist einfach so ne Kultur, so ne

01:04:36: - miteinander, füreinander. - Arbeitsatmosphäre,

01:04:37: genau.

01:04:38: Also wenn man jetzt Accenture googelt dann ist eines der Kernzahlen die man sieht ist circa achthunderttausend Mitarbeiter Und dann ist das allererste was, ja genau.

01:04:49: Das ist Allererste.

01:04:50: Also global?

01:04:50: Ja schon klar!

01:04:51: Eines der – 80.000 Mitarbeiter in Deutschland.

01:04:54: In Deutschland!

01:04:56: Nee, dann schreckt man auch ein bisschen zurück und vielleicht ist es der erste Gedanke den jemand hat da bin ich nur eine Nummer.

01:05:02: Es ist tatsächlich nicht so … Also vielleicht im Globalen betrachtet ist man eine Nummer aber man arbeitet ja an einem Standort und wenn ich uns unseren Standort anschaue.

01:05:13: Nicole hat gesagt Kaiserslautern Da sind auch ne Handvoll Leute und ich würde jetzt mal behaupten, unser Standortleiter-Chef der kennt jeden mit Vornamen, Nachnamen und vielleicht sogar seine persönlichen Sorgen.

01:05:28: Ja genau aber jeder kennt jeden und es ist einfach ein Füreinander und das hilft uns allen!

01:05:37: Bei achthunderttausend Leuten hat man auch ein großes Netzwerk an Experten, auf die man zurückgreifen kann.

01:05:42: Da hat man entsprechende Tools um einfach völlig Fremde anzuschreiben.

01:05:47: Du hast es vorher gesagt in Amerika könnte ich jetzt einen anschreiben zu diesen speziellen Tech-Stack-Thema sonst was und die antworten einem.

01:05:55: Wir haben auch Dinge, die uns einfach übergreifend über die Projekte verbinden.

01:06:00: Also ich hatte zum Beispiel einen Kurs gemacht weil Accenture … grundsätzlich sehr viel Wert auf Mitarbeiterweiterbildung, aber auch Pflege sag ich mal legt.

01:06:12: Indem wir sehr viel Angebot an Weiterbildungs- und Trainingsmöglichkeiten haben, was nicht nur jetzt unser projektspezifisch oder unsere techspezifischen Dinge angehen, sondern auch im Bereich Mental Health oder Kommunikation im Allgemeinen usw.

01:06:32: Und da hatte ich einen Kurs und hatte einen Kollegen, mit dem habe ich mich sehr gut verstanden in diesem Kurs einfach.

01:06:39: Und hab dann gedacht ja was soll’s?

01:06:41: Ich schreibe den einfach mal an ob wir uns dann mal drei Wochen später auf ein Coffee-Call treffen.

01:06:48: Ich hab dann herausgefunden dass der ziemlich hoher Manager in Österreich ist, aber er hat meinen Coffee-Call angenommen und wir hatten eine schöne Zeit.

01:06:58: Und haben uns sogar regelmäßig verabredet und das ist einfach cool.

01:07:05: Also

01:07:05: unabhängig von Leveln und Standort.

01:07:08: Ist jeder für einen da wenn man ihn braucht?

01:07:10: Also da herrscht auch keine Scheu mit jedem zu sprechen!

01:07:13: Es gibt ja unterschiedliche Level wie ich habe es schon gesagt.

01:07:16: Ich nenn es Level oder Position Einsteiger Manager, Senior Manager und was es nicht alles gibt.

01:07:21: Aber jeder ist zugänglich man kann mit jedem sprechen und es ist ein Füreinander einen Miteinander.

01:07:27: Wir sind wenn wir jetzt speziell auf unser Team gucken Nicole und ich sind jetzt am gleichen Standort Wir sehen uns öfter aber wir haben auch wir sind breit verstreut in Deutschland Und auch außerhalb von Deutschland und uns zum Beispiel ganz wichtig dass wir uns einmal im Quartal treffen.

01:07:40: Das machen wir Wir treffen uns, haben wir rotieren so ein bisschen durch Deutschland mal irgendwie heute bei uns in der Umgebung morgen im Bereich Köln-Düsseldorf.

01:07:48: Dann das nächste Mal in Hamburg, dann Berlin, München, oder drehen wir uns im Kreis.

01:07:52: Aber es ist einfach wichtig dass wir uns sehen als Projektkollegen auch als Firmenkollegen und das stärkt nochmal das Wir-Gefühl.

01:08:02: Wir sind einfach … Heute arbeitet man viel remote mittlerweile so ein bisschen Hybrid Remote und im Office Aber es ist früher so ein bisschen verloren gegangen.

01:08:11: Man hat immer nur Pixel vor sich und das macht einen großen Unterschied.

01:08:15: Ist jetzt ein Thema, ich will jetzt nicht zu tief drauf eingehen.

01:08:17: Es wurde wahrscheinlich im Podcast schon detailliert drüber gesprochen in anderen Podcasts, aber es ist ein anderes Gefühl wenn man ein Gesicht sieht, einen Menschen vor sich hat ihn die Hand geben kann Umarmung geben kann und man sich einfach in die Augen blicken kann und vielleicht auch abseits der Arbeit mal über private Dinge spricht bei einem Spaßgetränk oder ähnlichem.

01:08:37: Also Das ist eine gute Sache und ich bin froh, dass Accenture uns das aber auch das Projekt ermöglicht.

01:08:41: Dass wir das können.

01:08:43: Also am Ende bedeutet es ja auch Geld wenn viele Leute sich an einem Standort treffen müssen.

01:08:47: Ein paar Tage muss das Ganze auch irgendjemand genehmigen.

01:08:50: Aber wir haben da einfach diese Freiheiten weil man erkennt das ist wichtig dass ihr euch trefft das ihr euch seht dass ihr miteinander sprecht miteinander arbeitet im gleichen Raum auch mal arbeitet.

01:09:00: Es ist anders, wenn man immer mit Meetings und Telefonaten und Co.

01:09:03: Und ich bin zu Hause und ein ganzer Tag voller Meetings oder wir sitzen heute nebeneinander … Ich habe ein Problem!

01:09:09: Ich gucke einfach nur nach links, ich spreche Nicole an und das Problem ist gelöst.

01:09:12: Ich muss nicht erst warten bis ein Blocker in ihrem Kalender frei

01:09:15: ist.

01:09:15: Ja, das ist auch immer die Sache mit dem.

01:09:17: Es kostet vielleicht theoretisch erstmal mehr Geld aber es ist am Ende der Mehrwert, der dabei rumkommt.

01:09:25: Eben auch euer Verständnis miteinander.

01:09:27: Und die Zeit, die dadurch natürlich … Vielleicht seid ihr schneller und viel besser, viel effizienter?

01:09:32: Weil ihr euch besser kennt!

01:09:33: Das heißt, am Ende spart es sogar Geld, Geld auszugeben.

01:09:36: Wie wunderschön.

01:09:38: Eine Sache, die wahrscheinlich für viele Leute immer interessant ist: Wie viel kann ich mich in einem Unternehmen, vor allem gerade in so einem großen, wo es sehr viele Vorgaben gibt, selbst einbringen? Wie viel ist wirklich meine eigene Verantwortung und wie viel muss ich am Ende vielleicht auch mich einfach dem unterordnen, was es eben so für Regeln gibt?

01:09:57: Was ist da so deine Erfahrung Nicole?

01:09:58: Hast du das Gefühl you can do what you want in positiven Sinne?

01:10:03: Genau

01:10:04: ja würde ich schon sagen.

01:10:05: Also ich habe auch jetzt mittlerweile schon drei Projekte durch und ich glaube so vier oder fünf Stellen wenn man das so sagen möchte.

01:10:13: Also ich hab auch schon als Business Analystin gearbeitet tatsächlich habe auch schon mehr das Management supportet.

01:10:20: Also man kann sich da einfach mal ein bisschen ausprobieren, gerade in meiner Anfangszeit hab ich dann einfach verschiedene Dinge ausprobiert weil mir auch nicht so ganz sicher war wo geht denn die Reise hin?

01:10:30: Man kann sehr viel dazulernen und wie viel das Ganze ist, dass es eben die Eigenverantwortung, also … Wie viel möchte ich wachsen?

01:10:39: Möchte ich jetzt einfach nur auf einen Projekt hier meinen Code schreiben und möchte gar nicht in dieser Entscheidungsprozesse, wie sieht denn die Architektur aus?

01:10:50: Wie sieht die Abstimmung aus?

01:10:51: Möchte ich da gar nicht mit rein.

01:10:53: Dann bleibe ich bei meinem Code.

01:10:54: Interessiert mich das?

01:10:55: Dann bilde ich mich da vielleicht auch ein bisschen weiter oder gehe halt im Projekt in entsprechende Kontakt mit meinen Supervisoren und die sind immer froh.

01:11:06: Also, die Level oben drüber sind meistens immer froh wenn sie Unterstützung bekommen.

01:11:10: Ich habe es noch nicht erlebt dass jemand gesagt hat oh nee also du ich hab gar nichts zu tun für dich Ich mach das immer gerne alleine.

01:11:18: Das ist mir tatsächlich noch nie passiert.

01:11:21: Auch ein weiteres Beispiel dazu ist ja Wie Petrit schon gesagt hat, wir sind freiwillig hier bei dem Podcast.

01:11:26: Ich hab gerade in der Anfangszeit ganz viel bei Recruiting-Veranstaltungen also auf Firmenkontaktmessen und so weiter mitgemacht weil ich selber noch nicht so lange aus dem Studium raus

01:11:38: war

01:11:40: Und das in meiner Studienzeit sehr vermisst habe dass doch viele Firmen einfach Kollegen von HR dorthin stellen und die einem dann erzählen was theoretisch in dieser Firma passiert und ich als Techie doch immer sehr genau wissen wollte, was da passiert.

01:11:56: Und sie immer sehr überfordert mit meinen Fragen waren.

01:11:59: Deshalb finde ich es auch einfach gut und das machen wir auch … Sehr oft, dass wir Techniker mitnehmen oder hauptsächlich auch teilweise da sind.

01:12:08: Einfach damit solche Fragen beantwortet werden können, damit dann die Person, die später bei uns anfängt im Prinzip mit der Person spricht, die jetzt vielleicht noch ihren Job hat sozusagen.

01:12:19: Also die dann einfach … weiß, wie der Arbeitsalltag aussieht.

01:12:23: Und da gibt's keine Grenzen.

01:12:25: Also mich interessiert irgendwas was Accenture macht und ich werde da einen Weg finden, wie ich mich daran beteiligen kann.

01:12:31: Also da hält einem auch niemand auf.

01:12:34: Man kann da sehr viele Dinge tun.

01:12:36: Ich hab dann irgendwann gemerkt okay irgendwann wird es dann zu viel.

01:12:39: Dann muss ich mich mal entscheiden Was möchte ich denn jetzt gern lieber machen?

01:12:43: Genau wir machen auch gerne öfter mal neue Dinge einfach ausprobieren alle

01:12:48: Türen stehen offen quasi

01:12:49: Uns wird auch einfach der Rahmen geboten, dass wir da auch Initiative zeigen können.

01:12:54: Also es ist gewünscht gern gesehen und wir können da immer mit neuen Ideen kommen und versuchen Dinge voranzutreiben am Standort bei der Firma im Projekt.

01:13:05: Aber auch gleichzeitig, wenn man dann was drin ist, wenn man denkt: Das liebe ich, da bin ich, da ist es dann auch so … mach das!

01:13:13: Mit der Messe.

01:13:14: Normalerweise gehst du auf eine Messe und hast vielleicht so ne Liste von einer Firma das sind unsere Benefits und das machen wir alles Tolles.

01:13:21: Aber es ist auch schön mit jemandem zu reden, der da ist, der freiwillig da ist und aus Überzeugung erzählt wie sein Arbeitsalltag abläuft und man wirklich mit seinem zukünftigen Kollegen sprechen kann.

01:13:31: Also früher gab's sowas nicht dann hat man sich halt beworben, hat mit HR gesprochen oder sonst was Auf so einer Messe einfach mit deinem, wenn man entsprechende Mitarbeiter mitnimmt wie jetzt sie als Techie quasi mit dem zukünftigen Kollegen sich austauschen und sag mal.

01:13:47: Wie ist es eigentlich?

01:13:48: So solche Dinge besprechen du was machst du täglich?

01:13:50: Wie ist die Firma wirklich?

01:13:53: Weil jede Firma ist ja die beste der Welt.

01:13:55: Aber da hat man dann genauer hat man jemanden der einen zur Seite nimmt und diese Details verraten kann.

01:14:03: Also es ist kein Geheimnis, aber einfach jemandem zu haben, der einem erzählt wie's denn tatsächlich abläuft?

01:14:09: Also das ist ja mit dem ITCS hier und ihr … das ist ja eine traumhafte Kombination.

01:14:15: Natürlich beim ITCS auch immer darauf geachtet wird dass an den Ständen eben auch Techies sind.

01:14:20: Vielen, vielen Dank auf jeden Fall für euch an euch für diese ganzen Einblicke.

01:14:25: Ich komm immer noch nicht über die Achthunderttausend hinweg.

01:14:28: Und generell bin ich auch schon sehr gespannt, wo ich denn jetzt hier Projekte im öffentlichen Dienst sehe oder Änderungen, weil ich mir denke, das waren doch Nicole und Pet!

01:14:38: Das weiß ich doch ganz genau.

01:14:41: Wenn es hier jetzt auch Leute gibt, die zuhören und sich denken, uff, das klingt cool … Da will ich irgendwie Teil von sein, ich will damit helfen und so was.

01:14:49: Was müssten Leute denn vielleicht auch gerne in jeweils euren Teams mitbringen?

01:14:54: Um bei Accenture auch wirklich was beitragen zu können und helfen zu können.

01:15:02: Tatsächlich war das für mich auch während meinem Studium immer die Frage, ich hätte gerne mal die Antwort auf den Firmenkontaktmessen gehabt okay du lernst jetzt das und das und dann kannst überall eingestellt werden oder dann kannst du zu uns kommen ist tatsächlich halt nicht so.

01:15:16: Wir benutzen jetzt gewisse Technologien Andere Projekte benutzen andere Technologien, Accenture ist da ja sehr kundenorientiert und baut eben die Lösung, die der Kunde braucht.

01:15:25: Und das ist eben nicht immer mit der gleichen Technologie.

01:15:28: Das heißt ich kann jetzt keine Hard Skills nennen, die man einfach genau das braucht ihr und dann habt ihr das natürlich eine Grundlage an Programmierkenntnissen wenn man in dem Bereich einsteigen möchte und ein gewisses Verständnis über Architektur.

01:15:46: Die IT im Allgemeinen sind da absolut hilfreich.

01:15:50: Das Wichtigste finde ich aber eigentlich das Mindset dieses.

01:15:53: Ich möchte mehr dazulernen und das ist eben was, was Accenture auch ganz stark fördert Und die ganz stark die Einsteiger fördert in den Teams sich weiterzuentwickeln.

01:16:05: Also, man könnte auch sagen: Okay, ich habe jetzt hier drei Senior-Entwickler, die machen einfach alles, also mit den Juniors sind die ja quasi langsamer wie vorher.

01:16:15: Also wenn sie einfach alles machen ne wir bilden die Leute aus wir supporten die Leute dass eben da auch eine Erfahrung wachsen kann dass man im Unternehmen wachsen kann.

01:16:28: Man muss es wollen und man muss überzeugende Argumente vielleicht bringen, dass man das will.

01:16:35: Man muss nicht immer alles können.

01:16:37: Wenn man sich jetzt je nach Stelle ist natürlich immer ein bisschen unterschiedlich wo man sich bewirbt und was die Stelle ist in welchem Bereich es ist im Managementbereich oder Berufseinsteiger.

01:16:46: Aber grundsätzlich muss nicht jeder alles können und man muss einfach ja das wie Nicole sagt das richtige Mindset mitbringen und auch einfach wollen.

01:16:55: Wenn ich jene Lücke habe dann muss ich zeigen dass ich diese Lücke auch einfach füllen will und füllen kann anstatt sich als eierlegende Wollmilchsau zu bewerben.

01:17:05: Muss man nicht, also man muss natürlich schon gewisse Kriterien entsprechen das ist klar.

01:17:10: Aber ja man muss auch vielleicht zeigen anhand seiner Vita, wie auch immer dass man willens ist Dinge zu lernen und sich weiterzuentwickeln weil bei achthunderttausend Leuten ja will man auch nach vorne kommen und es ist einfach ein großes Kredo von Accenture nach vorne zu kommen.

01:17:27: Keiner will auf der Stelle laufen.

01:17:29: - Es hilft bestimmt auch – - Außer auf ’nem Laufband.

01:17:32: Genau, richtig!

01:17:34: Es hilft sicher auch wenn man sich bewirbt und sagt ich habe da so ein Podcast gehört.

01:17:38: Oh ja das ist eine

01:17:40: Bonuspunkte.

01:17:41: Vorwissen gesammelt. An sich noch … ich finde, dass tatsächlich irgendwo zu arbeiten, irgendwo auch immer wieder ein aktiver – eine aktive Entscheidung ist, eigentlich jeden Tag dort zu arbeiten.

01:17:56: Letztendlich ist es natürlich erst die Entscheidung ich arbeite dort aber dort zu bleiben und jeden Tag wieder hinzugehen ist irgendwie auch eine aktive Entscheidung.

01:18:06: Was ist für euch da so?

01:18:07: Was sind für euch so die Punkte die euch dazu bringen euch aktiv immer wieder für Accenture zu entscheiden?

01:18:13: Also um mal auf diesen Podcast hier einzugehen Nicole und ich sind freiwillig.

01:18:19: Uns hat keiner gedrängt, wir sind voll des Lobes für unser Projekt für die Firma Accenture Und uns hat keiner gedrängt, hierherzukommen.

01:18:31: Wir machen es wirklich aus Überzeugung.

01:18:34: Alles, was wir sagen, ist unsere persönliche Meinung und wir fühlen es. Wir fühlen es richtig.

01:18:40: Wir leben das, deswegen sind wir hier weil wir das einfach nach außen transportieren wollen.

01:18:45: Für Personen die das noch nicht gehört haben.

01:18:48: Wir waren vielleicht jetzt fachlich und technisch nicht ganz so tief drin wie vielleicht … andere Podcast, aber uns war wichtig ein bisschen dieses Vorurteil über Consultants und über den öffentlichen Dienst.

01:18:58: Und die zwei Hand in Hand aufzuräumen und das war uns wichtig.

01:19:02: Deswegen sind wir freiwillig hier und deswegen gehen wir auch zur Arbeit weil es uns Spaß macht.

01:19:06: Also wir sind da überzeugt davon von dem Projekt.

01:19:09: Wir sind überzeugt von unserem Miteinander.

01:19:10: Wir machen das sehr gerne.

01:19:11: Ich freue mich.

01:19:12: Ich war fünf Wochen weg.

01:19:13: Ich hab's, glaub ich, am Anfang gesagt … Ich war in der Elternzeit.

01:19:16: Ich habe mich gefreut, Nicole zu sehen und die anderen Kollegen zu sehen.

01:19:19: Wir haben auch während meines Urlaubs gesprochen.

01:19:21: Also es ist kein … Ich mach' die Augen zu, ich bin weg im Urlaub!

01:19:24: Ich will euch nie wieder hören, nie wiedersehen sondern wir sind ja … Wir können sehr gut miteinander … Wir machen's einfach gerne.

01:19:30: Also Elternzeit ist bestimmt alles nur kein Urlaub.

01:19:33: Aber …

01:19:33: Ja, das war … Ja …

01:19:36: Es war ein bisschen Urlaub tatsächlich.

01:19:38: Das Schöne.

01:19:40: Wie Petrit das eigentlich richtig gesagt hat.

01:19:42: Das sind am Ende, glaube ich die Menschen und ich glaub dass es überall tatsächlich … Die Frage ist was für ein Umfeld erschaffe ich für die Menschen?

01:19:50: Also habe ich Entwicklungspotenziale?

01:19:53: Habe ich einen Umgangston?

01:19:55: Hab ich einfach eine gewisse Grundlage?

01:19:58: Was ich auch sehr schätze einfach unsere Projektverantwortlichen.

01:20:04: Oder auch innerhalb von Accenture haben wir immer eine Person, die für uns verantwortlich ist sage ich mal.

01:20:09: Wo man einfach einen Backup hat.

01:20:10: Eine Unterstützung wo man sagt Wir arbeiten ja viel mit Kunden und da gibt es auch mal Kunden die sind vielleicht nicht so nett.

01:20:19: Und da hat man einfach eine Unterstützung, wo man sagen kann du das möchte ich nicht.

01:20:23: Und es ist einfach grundsätzlich in jedem Konflikt ja auch ne andere Sache.

01:20:28: Wenn dann jemand anderes kommt und sage ich mal neutral reinkommt und sagt können wir uns zwei nochmal an einen Tisch setzen und darüber sprechen dass man da nicht alleine ist sondern man ist in nem Team und es macht sau viel Spaß.

01:20:43: Also Ich bin eigentlich so in der Richtung ein bisschen deutsch eingestellt.

01:20:49: Ich gehe auf die Arbeit, um zu arbeiten, nicht um da Freunde zu finden.

01:20:54: Jetzt habe ich doch Freunde gefunden.

01:20:55: Toll!

01:20:56: Also … Entschuldigung!

01:20:59: Das wollte ich gar

01:21:00: nicht.

01:21:01: Es war gar nicht der Plan?

01:21:02: Ach

01:21:02: Mann!

01:21:03: Ja also das hätte ich auch irgendwie nicht gedacht.

01:21:05: Ich dachte immer so ja man lässt halt so die Arbeit Arbeit sein, das Privatleben, Privatleben aber das ist halt schon … Die

01:21:12: waren einfach zu cool.

01:21:13: Du konntest nicht widerstehen.

01:21:15: Ich konnte nicht anders.

01:21:16: Man merkt es halt einfach in der Zusammenarbeit und gerade was Privatleben angeht, die Flexibilität, die man hat – auch das Verständnis für egal sei es Familie oder Krankheiten Irgendwas, es ist ein Verständnis da und das nicht im Sinne von ja's ist ja egal ob du da bist oder nicht.

01:21:38: Ja komm dann sei mal halt fünf Wochen weg.

01:21:41: Das ist mir egal.

01:21:42: Sondern nein wir verstehen das menschlich.

01:21:47: Als Firma versteht man dass es menschlich wichtig ist solche Zeiten zu haben.

01:21:54: Wir untereinander fangen das auf und wir sorgen trotzdem dafür, dass das Projekt erfolgreich ist.

01:22:00: Und es steht nicht in den fünf Wochen alles still.

01:22:02: Total!

01:22:04: Ja also ich bin überzeugt.

01:22:09: Generell finde ich das natürlich auch was … zumindest bei euch beiden so merke.

01:22:14: Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr eine große Maske aufsetzt und irgendwie das Gefühl habt, ihr müsstet eine Rolle spielen!

01:22:21: Und ich glaube, das ist was, was viele Leute in Unternehmen auch suchen oder weswegen man immer wieder kommt und weswegen wenn man da bleibt, weil man das Gefühl hat, man kann einfach man selbst sein.

01:22:31: Zumindest habe ich jetzt das Gefühl bei euch.

01:22:33: Auf jeden Fall zu hundert Prozent.

01:22:34: Also natürlich arbeiten wir professionell miteinander Aber ja, gerade wir im Projekt und im Team scherzen auch sehr viel miteinander.

01:22:43: Da müssen wir immer aufpassen, dass nicht jemand von außerhalb dazuhört sonst denken die noch, wir mobben uns.

01:22:51: Wir haben stressige Phasen, wir haben Druck, Zeitdruck, Dinge, die nicht funktionieren … Ich hab's noch nie erlebt, dass es irgendwie laut wurde.

01:23:02: Unfreundlich wurde was auch immer sondern im Gegenteil wir haben auch da noch gelacht.

01:23:07: Es war ein bisschen Galgenhumor manchmal dabei aber … Das gehört doch

01:23:10: dazu!

01:23:11: Wir haben auch da noch gelacht und das ist einfach schön … Da geht man auch gerne zur Arbeit.

01:23:17: Wie High School Musical

01:23:17: es immer so schön sagte: We are all in this together.

01:23:21: Genau

01:23:22: Jetzt kommen wir natürlich noch mal zu dem Persönlichen von euch beiden.

01:23:25: Wir haben mit persönlich angefangen, wir hören persönlich auf.

01:23:28: Wie sieht es bei euch dann aus?

01:23:29: Mit Podcasts, Videos die ihr gerne mögt Empfehlungen von Filmen, Büchern, Videospiele alles Mögliche haut raus.

01:23:37: Was könnt ihr gerade so empfehlen?

01:23:39: Ich bleibe mal im Rahmen, nämlich beim Thema Podcast.

01:23:41: Ich stöbere gerne also ich gehe gerne zum Beispiel Spotify schaue was ist gerade in?

01:23:47: Gerne Wissenspodcasts.

01:23:48: Aber ich leg mich da selten auf was fest und sage, ich höre jetzt immer den gleichen, sondern schau einfach: Was trendet gerade?

01:23:54: Und eine der Sachen oder einer der Podcasts der mich gefesselt hat war 1,9 Milliarden Lügen über Wirecard.

01:24:01: Das ging über mehrere Staffeln viele Episoden.

01:24:03: Es ist perfekt zum Autofahren.

01:24:05: Also man kriegt ein bisschen was über die Geschichte mit, über die Personen hinter dem Wirecard-Fall … Dann gab es neue Staffeln weil es neue Erkenntnisse gab also nach den Gerichtsverfahren super interessant aber grundsätzlich eher Typ Stöbern und schauen was ist gerade in und gerne beim Autofahren?

01:24:21: Also dann schaue ich am besten vorher bevor ich irgendwie lange Strecken fahr oder meine Frau schaut irgendwie währenddessen genau.

01:24:28: Nice. Bei dir?

01:24:30: Genau bei mir ist tatsächlich so dass ich eigentlich mehr Fachbücher lese oder auch die entsprechenden Bücher als Hörbuch höre.

01:24:39: Und darüber jetzt aber auch auf so den ein oder anderen Podcast gestoßen bin, da kann ich zum Beispiel den EVOMENTIS-Podcast empfehlen.

01:24:48: Da geht es um Neurodivergenz.

01:24:51: Oder für die Techies auch den todo:cast, den Developerpodcast fand ich auch ganz spannend, weil er alle Themen umreißt rund um Entwicklung einfach und man von allem ein bisschen was mitnehmen kann.

01:25:04: So ein guter Einstiegspunkt, würde ich sagen.

01:25:07: Ich hab ja angefangen, meinen Videospiel-Tipp am Ende rauszuhauen.

01:25:10: Also wird auch das jetzt passieren?

01:25:12: Und zwar Fields of Mistria … mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

01:25:16: Wenn ihr Stardew Valley mögt, dann mögt ihr auch Fields of Mistria und andersrum!

01:25:20: Habt ihr sonst noch irgendetwas, was ihr unseren HörerInnen mit auf den Weg geben möchtet?

01:25:24: Was Motivierendes, was Schönes, was Aufbauendes?

01:25:28: Seid offen für alles. Probiert's gerne mal aus.

01:25:31: Also vielleicht auch gerade für die jüngeren Zuhörer, die auch noch im Studium oder in der Ausbildung oder so sind, lasst euch von dieser ominösen Arbeitswelt bitte nicht verschrecken!

01:25:44: Wir haben auch keinen Plan, was wir tun.

01:25:46: Wir probieren uns einfach nur aus.

01:25:50: Gute Zusammenfassung.

01:25:51: Einfach auch mal etwas trauen.

01:25:52: Also wenn wir jetzt irgendwie beim Thema Jobs und Jobmesse usw.

01:25:56: bleiben Dann sind sehr viele Fachwörter dabei und das klingt manchmal sehr beängstigend.

01:26:00: Und ich weiß doch gar nicht, was das bedeutet.

01:26:02: Und einfach auch mal wirklich trauen … sich einfach mal was trauen.

01:26:07: Also es ist nicht immer alles so wie es aussieht.

01:26:10: Wenn man sich ein bisschen mehr damit auseinandersetzt oder mit den Leuten spricht, mit Nicole auf der Messe, dann sieht man, dass es manchmal alles auch etwas vielleicht hochgestochener klingt.

01:26:19: Also am Ende arbeiten wir professionell in einem professionellen Umfeld Aber nichtsdestotrotz, genau.

01:26:25: Traut euch einfach auch mal einen Schritt oder zwei weiter nach vorne zu gehen als ihr es sonst tun würdet.

01:26:31: Keiner von uns ist mit diesen Fachwörtern im Gehirn geboren.

01:26:34: Richtig!

01:26:36: Jeder musste sie auch mal lernen.

01:26:38: Dann danke ich euch sehr, dass ihr hier wart.

01:26:40: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr, sehr viel gelernt.

01:26:43: Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei dem Projekt.

01:26:47: Und ja, wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann könnt ihr natürlich sehr gerne eine Bewertung da lassen oder uns auch eine Mail schreiben.

01:26:53: Falls ihr irgendwelche Wünsche habt an zukünftigen Gästen.

01:26:57: Dann berücksichtigen wir das gerne.

01:26:58: Ansonsten wünsch ich euch noch einen wunderschönen Tag und wir hören uns das nächste Mal.

01:27:02: Bis dann!

01:27:03: Vielen Dank!

01:27:03: Danke euch!

01:27:06: Ciao!

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